Fremdkörper wie Staub, Metallspäne, Holzsplitter oder Kontaktlinsen können die Augenoberfläche reizen y zu einer Abschürfung der Hornhaut führen. Typische Beschwerden sind Fremdkörpergefühl, Tränenfluss und Schmerzen. Im Folgenden finden Sie Hinweise zu Symptomen, schonenden Erste‑Hilfe‑Schritten, möglichen Untersuchungen und welche Fachrichtung zuständig ist.
Was ist das und wie entsteht es?
Eine Hornhautabschürfung ist eine oberflächliche Verletzung des Hornhautepithels. Ursache können Fremdkörper, direkte Traumata, unsachgemäßer Kontaktlinsengebrauch oder chemische Reizungen sein. Insbesondere metallische Partikel oder Arbeitsunfälle erhöhen das Infektions- und Komplikationsrisiko.
Beschwerden und Warnzeichen für Notfälle
Typische Symptome sind Fremdkörpergefühl, stechende Schmerzen, verstärkter Tränenfluss, Lichtempfindlichkeit und verschwommenes Sehen. Suchen Sie umgehend eine Notfallstelle auf, wenn starke Sehverschlechterung, sehr starke Schmerzen, blutendes Auge oder der Verdacht auf ein eingedrungenes Fremdkörper besteht.
Sichere Erste‑Hilfe‑Maßnahmen
Reiben Sie das Auge nicht. Spülen Sie das Auge vorsichtig mit klarem Wasser oder Kochsalzlösung, um lose Partikel zu entfernen. Versuchen Sie nicht, feste oder eingedrungene Fremdkörper selbst zu entfernen. Falls Sie Kontaktlinsen tragen, nehmen Sie diese vor dem Spülen heraus. Bei starken Beschwerden oder Eindringen von Fremdkörpern suchen Sie ärztliche Hilfe.
Untersuchungen und zuständige Fachrichtung
Die Untersuchung erfolgt durch die Augenheilkunde; gängige Maßnahmen sind Visusprüfung, Spaltlampenuntersuchung und Fluoreszein‑Färbung zur Darstellung von Epitheldefekten. Bei Verdacht auf tieferliegende oder metallische Fremdkörper können bildgebende Verfahren wie Röntgen oder CT erforderlich sein.
Prävention am Arbeitsplatz
Die beste Vorbeugung ist geeigneter Augenschutz (Schutzbrille oder Visier) bei risikoreichen Tätigkeiten. Einhaltung von Arbeitsschutzregeln, saubere Handhabung von Kontaktlinsen und Schulungen zu Notfallmaßnahmen reduzieren Verletzungen und Komplikationen.