Die Augenheilkunde befasst sich mit Sehproblemen und Erkrankungen des Augenaufbaus, von Brechungsfehlern über Hornhaut- und Netzhauterkrankungen bis zu Entzündungen. Auf dieser Seite finden Sie Hinweise zu Symptomen, dem Untersuchungsablauf und praktischen Tipps zur Vorbeugung.
Was umfasst die Augenheilkunde?
Das Fachgebiet schließt Kurz- und Weitsichtigkeit, Astigmatismus, Grauen Star, Glaukom, Netzhauterkrankungen, Augeninfektionen, Trockenes Auge, Allergien und Lidprobleme ein. Es behandelt Kinder und Erwachsene und umfasst Sehtests, Messung des Augeninnendrucks, Netzhautdiagnostik und chirurgische Abklärungen.
Häufige Symptome und wann zum Arzt gehen
Achten Sie auf verschwommenes Sehen, plötzlichen Sehverlust, Doppelbilder, anhaltende Augenschmerzen, langanhaltende Rötung, Lichtempfindlichkeit oder plötzlich auftretende Lichtblitze und „Mouches volantes“. Bei plötzlichem Sehverlust oder Augenverletzungen suchen Sie umgehend Notfallversorgung; bei anderen Beschwerden vereinbaren Sie einen Termin beim Augenarzt.
Untersuchungen und gängige Diagnoseverfahren
Die Untersuchung beginnt mit der Anamnese und Visusbestimmung. Wichtige Verfahren sind Tonometrie (Augeninnendruck), Spaltlampenuntersuchung, Fundoskopie und bei Bedarf OCT, Fluoreszenzangiographie oder Gesichtsfeldmessungen. Diese Methoden helfen, die Ursache von Symptomen zu klären und die weitere Abklärung zu planen.
Tipps für den Alltag zur Augengesundheit
Regelmäßige Kontrollen, angepasste Beleuchtung am Arbeitsplatz, Bildschirmpausen, UV-Schutz durch Sonnenbrillen und sorgfältige Hygiene bei Kontaktlinsen tragen zur Vorbeugung bei. Achten Sie zudem auf die Kontrolle systemischer Erkrankungen, die das Sehvermögen beeinträchtigen können.