Lichtempfindlichkeit bezeichnet Unbehagen oder Schmerzen in den Augen bei hellem oder normalem Licht. Diese Seite bietet allgemeine Informationen; für individuelle Diagnose und Behandlung ist eine ärztliche Untersuchung nötig. Bei plötzlichem Sehverlust, hohem Fieber, starken Kopfschmerzen oder Nackensteifigkeit suchen Sie umgehend ärztliche Hilfe.
Welche Beschwerden treten auf?
Photophobie kann allein auftreten oder mit Augenschmerzen, Tränenfluss, zusammengekniffenen Augen, Kopfschmerzen oder unscharfem Sehen einhergehen. Manche Betroffene empfinden stechenden Schmerz beim Blick in Lichtquellen, andere leiden bereits bei erhöhter Raumhelligkeit.
Mögliche Ursachen
Häufige Ursachen sind Störungen der Augenoberfläche (z. B. trockene Augen, Hornhautverletzungen), intraokulare Entzündungen, Migräne oder meningeale Reizung. Auch Infektionen, bestimmte Medikamente, chemische Exposition oder längere Bildschirmnutzung können eine Rolle spielen. Die Ursache wird meist durch Anamnese, Augenuntersuchung und gegebenenfalls weiterführende Tests geklärt.
Wann ist eine akute Untersuchung nötig?
Suchen Sie sofortige medizinische Abklärung bei plötzlich einsetzender Lichtempfindlichkeit mit Sehverlust, starken Augenschmerzen, hohem Fieber, Nackensteifigkeit oder Bewusstseinsstörungen. Solche Symptome können auf Meningitis, schwere Augenverletzungen oder andere Notfälle hinweisen.
Welche Fachärzte und Vorbeugung?
Die Erstvorstellung erfolgt in der Regel bei der Augenheilkunde. Nach Untersuchung sind ggf. Überweisungen an die Neurologie oder Infektiologie möglich. Vorbeugend helfen das Tragen von Sonnenbrillen mit guter Abdeckung, breite Sonnenhüte, Anpassung der Bildschirmhelligkeit und Pausen für die Augen. Bestehende oder sich verschlechternde Beschwerden sollten ärztlich abgeklärt werden.