Erhöhtes Urinprotein kann vorübergehend oder bei Nierenerkrankungen auftreten; Persistenz und z. B. uACR sind wichtig.
Testübersicht
Testname
Protein im Urin
Abkürzungen
Protein, Proteinuria
Kategorie
Urinalysis / Kidney
Panel
Urinalysis
Probenmaterial
Urine
Übliche Einheiten
negative, trace, mg/dL, mg/24h
Was misst der Test?
Der Test Protein im Urin erfasst das Vorhandensein oder die Menge von Protein im Urin.
Warum wird der Test durchgeführt?
Er wird verwendet, um Proteinurie und mögliche Störungen der Nierenfilterfunktion beurteilen.
Informationen zu einem niedrigen Ergebnis
Negatives oder sehr niedriges Urinprotein ist bei Routineuntersuchungen meist zu erwarten.
Informationen zu einem hohen Ergebnis
Erhöhtes Urinprotein kann vorübergehend oder bei Nierenerkrankungen auftreten; Persistenz und z. B. uACR sind wichtig.
Referenz- und klinischer Kontext
Zuerst sollten Referenzbereich, Messmethode, Probengewinnung und Einheit des untersuchenden Labors berücksichtigt werden. Ein Urinbefund stellt allein keine Diagnose.
Referenzbereich 1
>= 0 – <= 14 mg/dL
Population
Random urine sample
Probenmaterial
Urine
Methode
Quantitative / dipstick context
Belegter Referenzkontext für Protein im Urin
Dies ist eine belegte Beispiel-Referenz-/Kontextinformation; der eigene Laborbericht und die Probenbedingungen haben Vorrang.
Referenzbereiche können je nach Labor, verwendeter Methode, Alter, Geschlecht, Schwangerschaftsstatus und klinischem Kontext variieren. Der Referenzbereich in Ihrem eigenen Laborbericht hat Vorrang.
Hinweise zur Interpretation
Zuerst sollten Referenzbereich, Messmethode, Probengewinnung und Einheit des untersuchenden Labors berücksichtigt werden. Ein Urinbefund stellt allein keine Diagnose. Die Beurteilung kann aussagekräftiger sein, wenn verwandte Urinparameter gemeinsam betrachtet werden.
Zugehörige Fachgebiete
Urologie
Nephrologie
Innere Medizin
Allgemeinmedizin
Häufig gestellte Fragen
Nein. Urinbefunde werden zusammen mit Beschwerden, Probenbedingungen, Krankengeschichte und weiteren Tests beurteilt.
Vorrangig gilt der Referenzbereich und die Messmethode des untersuchenden Labors.
Deutlich auffällige, anhaltende, symptomatische oder unerwartete Befunde sollten medizinisch beurteilt werden.