Der Test Erythrozyten im Urin erfasst rote Blutkörperchen im Urin.
Testübersicht
Testname
Erythrozyten im Urin
Abkürzungen
Urine RBC, Erythrocytes
Kategorie
Urinalysis / Microscopy
Panel
Urinalysis
Probenmaterial
Urine
Übliche Einheiten
RBC/HPF, cells/µL
Was misst der Test?
Der Test Erythrozyten im Urin erfasst rote Blutkörperchen im Urin.
Warum wird der Test durchgeführt?
Er wird verwendet, um Hämaturie beurteilen und Hinweise auf Nieren- oder Harnwegserkrankungen liefern.
Informationen zu einem niedrigen Ergebnis
Wenige oder keine Erythrozyten sind meist zu erwarten.
Informationen zu einem hohen Ergebnis
Erhöhte Erythrozyten zeigen Hämaturie und können viele Ursachen haben, darunter Infektion, Steine, Nieren-/Harnwegserkrankungen oder Kontamination.
Referenz- und klinischer Kontext
Zuerst sollten Referenzbereich, Messmethode, Probengewinnung und Einheit des untersuchenden Labors berücksichtigt werden. Ein Urinbefund stellt allein keine Diagnose.
Referenzbereich 1
<= 4 RBC/HPF
Population
Microscopic urine examination
Probenmaterial
Urine
Methode
Microscopy
Belegter Referenzkontext für Erythrozyten im Urin
Dies ist eine belegte Beispiel-Referenz-/Kontextinformation; der eigene Laborbericht und die Probenbedingungen haben Vorrang.
Referenzbereiche können je nach Labor, verwendeter Methode, Alter, Geschlecht, Schwangerschaftsstatus und klinischem Kontext variieren. Der Referenzbereich in Ihrem eigenen Laborbericht hat Vorrang.
Hinweise zur Interpretation
Zuerst sollten Referenzbereich, Messmethode, Probengewinnung und Einheit des untersuchenden Labors berücksichtigt werden. Ein Urinbefund stellt allein keine Diagnose. Die Beurteilung kann aussagekräftiger sein, wenn verwandte Urinparameter gemeinsam betrachtet werden.
Zugehörige Fachgebiete
Urologie
Nephrologie
Innere Medizin
Allgemeinmedizin
Häufig gestellte Fragen
Nein. Urinbefunde werden zusammen mit Beschwerden, Probenbedingungen, Krankengeschichte und weiteren Tests beurteilt.
Vorrangig gilt der Referenzbereich und die Messmethode des untersuchenden Labors.
Deutlich auffällige, anhaltende, symptomatische oder unerwartete Befunde sollten medizinisch beurteilt werden.