Geruchsverlust

Geruchsverlust reicht von einer verminderten Fähigkeit, Gerüche wahrzunehmen, bis hin zum vollständigen Fehlen des Geruchssinns. Er kann den Alltag und die Sicherheit beeinflussen; Grund und Verlauf richten sich nach der individuellen Ursache.

Was ist Geruchsverlust und wie fühlt er sich an?

Geruchsverlust kann vollständig (Anosmie) oder teilweise (Hyposmie) sein. Betroffene berichten von fehlender Geruchswahrnehmung, abgeschwächten oder veränderten Düften. Da Geschmack und Geruch eng verbunden sind, kann auch das Geschmackserleben beeinträchtigt erscheinen.

Häufige Ursachen und Risikofaktoren

Zu den häufigsten Ursachen zählen Infektionen der oberen Atemwege, allergische Rhinitis, Nasenpolypen, chronische Sinusitis, Kopfverletzungen und altersbedingte Veränderungen. Auch neurologische Erkrankungen oder virale Infektionen wie COVID-19 können einen plötzlichen Geruchsverlust auslösen.

Wann ärztlich abklären und welche Untersuchungen möglich sind

Bleibt der Geruchsverlust länger bestehen oder treten neurologische Begleitsymptome auf, ist eine Vorstellung beim HNO-Arzt sinnvoll. Die Untersuchung umfasst Anamnese, Naseninspektion, standardisierte Riechtests und gegebenenfalls Nasenendoskopie oder Bildgebung (CT/MRT). Bei Auffälligkeiten kann eine Überweisung an die Neurologie erfolgen.

Sicherheits- und Alltagshinweise

Geruchsverlust erschwert das Erkennen verdorbener Lebensmittel und Gefahren wie Gas- oder Rauchentwicklung. Achten Sie auf Mindesthaltbarkeitsdaten und optische Hinweise bei Lebensmitteln; installieren Sie funktionierende Rauch- und Gasmelder. Bei Sorgen um Ernährungszustand oder anhaltenden Symptomen sprechen Sie mit einer Fachperson.

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