Der Zylindertyp ist oft wichtiger als die Anzahl; Erythrozyten-, Leukozyten- oder granuläre Zylinder können unterschiedliche Nierenprozesse anzeigen.
Testübersicht
Testname
Zylinder im Urin
Abkürzungen
Urinary Casts
Kategorie
Urinalysis / Microscopy
Panel
Urinalysis
Probenmaterial
Urine
Übliche Einheiten
casts/LPF, qualitative
Was misst der Test?
Der Test Zylinder im Urin erfasst zylinderförmige Strukturen und deren Typen im Urinsediment.
Warum wird der Test durchgeführt?
Er wird verwendet, um mikroskopische Hinweise auf tubuläre und glomeruläre Nierenprozesse liefern.
Informationen zu einem niedrigen Ergebnis
Zelluläre Zylinder fehlen normalerweise; wenige hyaline Zylinder können auch bei Gesunden vorkommen.
Informationen zu einem hohen Ergebnis
Der Zylindertyp ist oft wichtiger als die Anzahl; Erythrozyten-, Leukozyten- oder granuläre Zylinder können unterschiedliche Nierenprozesse anzeigen.
Referenz- und klinischer Kontext
Zuerst sollten Referenzbereich, Messmethode, Probengewinnung und Einheit des untersuchenden Labors berücksichtigt werden. Ein Urinbefund stellt allein keine Diagnose.
Referenzbereich 1
Population
Microscopic urine examination
Probenmaterial
Urine
Methode
Microscopy
Belegter Referenzkontext für Zylinder im Urin
Dies ist eine belegte Beispiel-Referenz-/Kontextinformation; der eigene Laborbericht und die Probenbedingungen haben Vorrang.
Referenzbereiche können je nach Labor, verwendeter Methode, Alter, Geschlecht, Schwangerschaftsstatus und klinischem Kontext variieren. Der Referenzbereich in Ihrem eigenen Laborbericht hat Vorrang.
Hinweise zur Interpretation
Zuerst sollten Referenzbereich, Messmethode, Probengewinnung und Einheit des untersuchenden Labors berücksichtigt werden. Ein Urinbefund stellt allein keine Diagnose. Die Beurteilung kann aussagekräftiger sein, wenn verwandte Urinparameter gemeinsam betrachtet werden.
Zugehörige Fachgebiete
Urologie
Nephrologie
Innere Medizin
Allgemeinmedizin
Häufig gestellte Fragen
Nein. Urinbefunde werden zusammen mit Beschwerden, Probenbedingungen, Krankengeschichte und weiteren Tests beurteilt.
Vorrangig gilt der Referenzbereich und die Messmethode des untersuchenden Labors.
Deutlich auffällige, anhaltende, symptomatische oder unerwartete Befunde sollten medizinisch beurteilt werden.