Der Folat-Test misst DNA-Synthese, Zellteilung und Bildung roter Blutkörperchen.
Testübersicht
Testname
Folat
Abkürzungen
Folate, B9, Folic acid
Kategorie
Vitamins / B-Complex
Panel
Nutritional / Anemia Evaluation
Probenmaterial
Serum / plasma
Übliche Einheiten
ng/mL, nmol/L
Was misst der Test?
Der Folat-Test misst DNA-Synthese, Zellteilung und Bildung roter Blutkörperchen.
Warum wird der Test durchgeführt?
Wird bei Verdacht auf unzureichende Zufuhr oder Aufnahme, in Risikogruppen oder zur Beurteilung von Supplementen bestimmt und mit verwandten Laborwerten interpretiert.
Informationen zu einem niedrigen Ergebnis
Niedriges Serumfolat kann auf unzureichenden Folatstatus hinweisen und wird durch die jüngste Nahrungsaufnahme beeinflusst. B12 und Homocystein können zusätzlichen Kontext liefern.
Informationen zu einem hohen Ergebnis
Erhöhtes Folat kann durch Supplemente oder angereicherte Lebensmittel entstehen. Der Vitamin-B12-Status sollte mitbeachtet werden.
Referenz- und klinischer Kontext
Vorrangig sind Referenzbereich, Einheit, Probenart und Methode des untersuchenden Labors. Zahlenangaben auf dieser Seite sind als belegte Beispielbereiche oder klinische Schwellen hinterlegt.
Referenzkontext 1
> 3 ng/mL
Population
General folate-status assessment
Probenmaterial
Serum
Belegter Schwellenwert für ausreichendes Serumfolat
Dies ist ein belegter klinischer Kontext-/Grenzwert und darf nicht allein als Diagnose oder Therapieentscheidung verwendet werden. Laborbericht und Kontext haben Vorrang.
Referenzbereiche können je nach Labor, verwendeter Methode, Alter, Geschlecht, Schwangerschaftsstatus und klinischem Kontext variieren. Der Referenzbereich in Ihrem eigenen Laborbericht hat Vorrang.
Hinweise zur Interpretation
Serumfolat spiegelt eher die jüngste Aufnahme wider, Erythrozytenfolat den längerfristigen Status. Homocystein ist nicht folatspezifisch.
Zugehörige Fachgebiete
Innere Medizin
Hämatologie
Gastroenterologie
Allgemeinmedizin
Häufig gestellte Fragen
Nein. Laborwerte werden zusammen mit Beschwerden, Vorgeschichte, Probenbedingungen und weiteren Tests beurteilt.
Zunächst gilt der Referenzbereich des untersuchenden Labors; klinische Grenzwerte sind gesondert belegte Schwellen für einen bestimmten Zweck.
Deutlich abweichende, wiederholte, symptomatische oder unerwartete Ergebnisse sollten medizinisch beurteilt werden.