Der Methylmalonsäure-Test misst Methylmalonsäure als funktionellen Marker des Vitamin-B12-abhängigen Stoffwechsels.
Testübersicht
Testname
Methylmalonsäure
Abkürzungen
MMA
Kategorie
Functional Nutrient Biomarkers
Panel
Vitamin B12 Evaluation
Probenmaterial
Serum / plasma or urine
Übliche Einheiten
µmol/L, nmol/L
Was misst der Test?
Der Methylmalonsäure-Test misst Methylmalonsäure als funktionellen Marker des Vitamin-B12-abhängigen Stoffwechsels.
Warum wird der Test durchgeführt?
Wird als funktioneller Zusatztest bei Verdacht auf Vitamin-B12-Mangel eingesetzt, besonders bei grenzwertigem Serum-B12.
Informationen zu einem niedrigen Ergebnis
Niedrige MMA-Werte sind selten und gelten im Allgemeinen nicht als Gesundheitsproblem.
Informationen zu einem hohen Ergebnis
Erhöhte MMA kann auf Vitamin-B12-Mangel hinweisen, wird aber auch durch Niereninsuffizienz und Alter beeinflusst.
Referenz- und klinischer Kontext
Vorrangig sind Referenzbereich, Einheit, Probenart und Methode des untersuchenden Labors. Zahlenangaben auf dieser Seite sind als belegte Beispielbereiche oder klinische Schwellen hinterlegt.
Referenzkontext 1
> 0,271 µmol/L
Population
Adults / B12 assessment context
Altersbereich
18
Probenmaterial
Serum
Erhöhter MMA-Grenzwert zur Unterstützung der B12-Mangelbeurteilung
Dies ist ein belegter klinischer Kontext-/Grenzwert und darf nicht allein als Diagnose oder Therapieentscheidung verwendet werden. Laborbericht und Kontext haben Vorrang.
Referenzbereiche können je nach Labor, verwendeter Methode, Alter, Geschlecht, Schwangerschaftsstatus und klinischem Kontext variieren. Der Referenzbereich in Ihrem eigenen Laborbericht hat Vorrang.
Hinweise zur Interpretation
MMA kann empfindlicher als Serum-B12 sein; sie sollte mit B12, Nierenfunktion und gegebenenfalls Homocystein interpretiert werden.
Zugehörige Fachgebiete
Innere Medizin
Hämatologie
Gastroenterologie
Allgemeinmedizin
Häufig gestellte Fragen
Nein. Laborwerte werden zusammen mit Beschwerden, Vorgeschichte, Probenbedingungen und weiteren Tests beurteilt.
Zunächst gilt der Referenzbereich des untersuchenden Labors; klinische Grenzwerte sind gesondert belegte Schwellen für einen bestimmten Zweck.
Deutlich abweichende, wiederholte, symptomatische oder unerwartete Ergebnisse sollten medizinisch beurteilt werden.