Der Test Bilirubin im Urin erfasst das Vorhandensein von Bilirubin im Urin.
Testübersicht
Testname
Bilirubin im Urin
Abkürzungen
Urine Bilirubin
Kategorie
Urinalysis / Liver-Biliary
Panel
Urinalysis
Probenmaterial
Urine
Übliche Einheiten
negative, qualitative
Was misst der Test?
Der Test Bilirubin im Urin erfasst das Vorhandensein von Bilirubin im Urin.
Warum wird der Test durchgeführt?
Er wird verwendet, um zusätzlichen Labor-Kontext bei Leber- und Gallenwegserkrankungen liefern.
Informationen zu einem niedrigen Ergebnis
Negatives Bilirubin im Urin ist meist zu erwarten.
Informationen zu einem hohen Ergebnis
Nachweisbares Bilirubin im Urin kann bei Leber- oder Gallenwegserkrankungen auftreten und wird mit Blutbilirubin und Leberwerten beurteilt.
Referenz- und klinischer Kontext
Zuerst sollten Referenzbereich, Messmethode, Probengewinnung und Einheit des untersuchenden Labors berücksichtigt werden. Ein Urinbefund stellt allein keine Diagnose.
Referenzbereich 1
Population
General urine sample
Probenmaterial
Urine
Methode
Dipstick
Belegter Referenzkontext für Bilirubin im Urin
Dies ist eine belegte Beispiel-Referenz-/Kontextinformation; der eigene Laborbericht und die Probenbedingungen haben Vorrang.
Referenzbereiche können je nach Labor, verwendeter Methode, Alter, Geschlecht, Schwangerschaftsstatus und klinischem Kontext variieren. Der Referenzbereich in Ihrem eigenen Laborbericht hat Vorrang.
Hinweise zur Interpretation
Zuerst sollten Referenzbereich, Messmethode, Probengewinnung und Einheit des untersuchenden Labors berücksichtigt werden. Ein Urinbefund stellt allein keine Diagnose. Die Beurteilung kann aussagekräftiger sein, wenn verwandte Urinparameter gemeinsam betrachtet werden.
Zugehörige Fachgebiete
Innere Medizin
Gastroenterologie
Nephrologie
Allgemeinmedizin
Häufig gestellte Fragen
Nein. Urinbefunde werden zusammen mit Beschwerden, Probenbedingungen, Krankengeschichte und weiteren Tests beurteilt.
Vorrangig gilt der Referenzbereich und die Messmethode des untersuchenden Labors.
Deutlich auffällige, anhaltende, symptomatische oder unerwartete Befunde sollten medizinisch beurteilt werden.