Misst die Aktivität der alkalischen Phosphatase im Blut; klinisch wichtige Quellen sind Leber/Gallenwege und Knochen.
Testübersicht
Testname
ALP
Abkürzungen
ALP, ALKP
Kategorie
Hepatology / Bone & Cholestatic Enzymes
Panel
Liver Function Panel / Bone Metabolism
Probenmaterial
Serum / plasma
Übliche Einheiten
U/L, µkat/L
Was misst der Test?
Misst die Aktivität der alkalischen Phosphatase im Blut; klinisch wichtige Quellen sind Leber/Gallenwege und Knochen.
Warum wird der Test durchgeführt?
Wird zur Beurteilung hepatobiliärer und knochenbezogener Situationen eingesetzt, häufig zusammen mit GGT und weiteren Tests.
Informationen zu einem niedrigen Ergebnis
Niedrige ALP-Werte sind seltener und können mit Ernährung, Mineralstoffmangel oder anderen Situationen zusammenhängen; allein sind sie nicht diagnostisch.
Informationen zu einem hohen Ergebnis
Erhöhte ALP-Werte können aus Leber/Gallenwegen oder Knochen stammen. Auch Wachstum bei Kindern und Schwangerschaft können physiologisch höhere Werte verursachen.
Referenz- und klinischer Kontext
Vorrangig sind Referenzbereich, Einheit und Probenbedingungen des untersuchenden Labors. Zahlenangaben auf dieser Seite sind als belegte Beispielbereiche oder klinische Schwellen hinterlegt.
Referenzbereich 1
>= 20 – <= 130 U/L
Population
Adults
Altersbereich
18
Probenmaterial
Serum / plasma
Beispiel-Referenzbereich für ALP bei Erwachsenen
Die Quelle nennt diese Werte als üblichen Beispiel-Referenzbereich. Labor, Methode, Alter und klinischer Kontext können den Bereich verändern; der eigene Laborbericht hat Vorrang.
Referenzbereiche können je nach Labor, verwendeter Methode, Alter, Geschlecht, Schwangerschaftsstatus und klinischem Kontext variieren. Der Referenzbereich in Ihrem eigenen Laborbericht hat Vorrang.
Hinweise zur Interpretation
GGT, weitere Leberwerte und gegebenenfalls ALP-Isoenzyme helfen bei der Herkunftszuordnung. Alter und Schwangerschaft beeinflussen die Referenz.
Zugehörige Fachgebiete
Gastroenterologie
Innere Medizin
Kinderheilkunde
Endokrinologie
Häufig gestellte Fragen
Nein. Laborwerte werden zusammen mit Beschwerden, Vorgeschichte, Probenbedingungen und weiteren Tests beurteilt.
Zunächst gilt der Referenzbereich des untersuchenden Labors; klinische Grenzwerte sind gesondert belegte Schwellen für einen bestimmten Zweck.
Deutlich abweichende, wiederholte, symptomatische oder unerwartete Ergebnisse sollten medizinisch beurteilt werden.
Government medical reference · 2026 · Example adult intervals for ALT, AST, ALP, albumin, bilirubin, total protein, BUN, creatinine and electrolytes · Geprüft: 12.08.2026