Positives Anti-HBs kann mit Immunität nach Impfung oder früherer Infektion vereinbar sein; die Interpretation hängt von den anderen HBV-Markern ab.
Testübersicht
Testname
Anti-HBs
Abkürzungen
anti-HBs, HBsAb
Kategorie
Infectious Disease / Hepatology
Panel
Hepatitis B Triple Panel
Probenmaterial
Serum / plasma
Übliche Einheiten
mIU/mL, qualitative
Was misst der Test?
Anti-HBs misst Antikörper gegen das Hepatitis-B-Oberflächenantigen im Blut.
Warum wird der Test durchgeführt?
Anti-HBs wird zur Beurteilung der Immunität gegen Hepatitis B verwendet, besonders zusammen mit HBsAg und Anti-HBc.
Informationen zu einem niedrigen Ergebnis
Negatives/niedriges Anti-HBs allein beschreibt den HBV-Status nicht; Impfgeschichte und andere Marker sind wichtig.
Informationen zu einem hohen Ergebnis
Positives Anti-HBs kann mit Immunität nach Impfung oder früherer Infektion vereinbar sein; die Interpretation hängt von den anderen HBV-Markern ab.
Referenz- und klinischer Kontext
Vorrangig sollten Referenz- bzw. Entscheidungsbereich, Messmethode, Probenart und Einheit des untersuchenden Labors berücksichtigt werden. Ein einzelner Wert stellt meist keine Diagnose.
Referenzkontext 1
>= 10 mIU/mL
Population
After complete HepB vaccine series
Probenmaterial
Serum / plasma
Methode
Serology
Belegter Referenz-/Entscheidungskontext für Anti-HBs
Dies ist eine belegte Referenz- oder Kontextinformation; der eigene Laborbericht, die Testmethode und der klinische Kontext haben Vorrang.
Referenzbereiche können je nach Labor, verwendeter Methode, Alter, Geschlecht, Schwangerschaftsstatus und klinischem Kontext variieren. Der Referenzbereich in Ihrem eigenen Laborbericht hat Vorrang.
Hinweise zur Interpretation
Nach vollständiger Impfserie gilt Anti-HBs ≥10 mIU/mL beim CDC als bekannter Schutzkorrelat; der Schwellenwert ist kontextabhängig.
Zugehörige Fachgebiete
Infektiologie
Gastroenterologie
Innere Medizin
Häufig gestellte Fragen
Nein. Der Befund sollte zusammen mit Beschwerden, Krankengeschichte, Messmethode und verwandten Tests beurteilt werden.
Vorrangig gilt der Referenz- oder Entscheidungsbereich und die Messmethode des untersuchenden Labors.
Reaktive/positive, deutlich auffällige, anhaltende oder symptombezogene Befunde sollten medizinisch beurteilt werden.