HBsAg prüft, ob Hepatitis-B-Oberflächenantigen im Blut nachweisbar ist.
Testübersicht
Testname
HBsAg
Abkürzungen
HBsAg
Kategorie
Infectious Disease / Hepatology
Panel
Hepatitis B Triple Panel
Probenmaterial
Serum / plasma
Übliche Einheiten
qualitative, index
Was misst der Test?
HBsAg prüft, ob Hepatitis-B-Oberflächenantigen im Blut nachweisbar ist.
Warum wird der Test durchgeführt?
HBsAg wird zusammen mit Anti-HBs und Gesamt-Anti-HBc zur Beurteilung des Hepatitis-B-Status verwendet.
Informationen zu einem niedrigen Ergebnis
Ein negatives HBsAg bedeutet, dass kein Oberflächenantigen nachgewiesen wurde; Zeitpunkt und andere HBV-Marker sind jedoch wichtig.
Informationen zu einem hohen Ergebnis
Ein positives/reaktives HBsAg kann mit einer aktuellen HBV-Infektion vereinbar sein und sollte mit dem übrigen Hepatitis-B-Panel beurteilt werden.
Referenz- und klinischer Kontext
Vorrangig sollten Referenz- bzw. Entscheidungsbereich, Messmethode, Probenart und Einheit des untersuchenden Labors berücksichtigt werden. Ein einzelner Wert stellt meist keine Diagnose.
Referenzbereich 1
Population
General screening context
Probenmaterial
Serum / plasma
Methode
Serology
Belegter Referenz-/Entscheidungskontext für HBsAg
Dies ist eine belegte Referenz- oder Kontextinformation; der eigene Laborbericht, die Testmethode und der klinische Kontext haben Vorrang.
Referenzbereiche können je nach Labor, verwendeter Methode, Alter, Geschlecht, Schwangerschaftsstatus und klinischem Kontext variieren. Der Referenzbereich in Ihrem eigenen Laborbericht hat Vorrang.
Hinweise zur Interpretation
HBsAg allein beschreibt Immunität oder frühere Infektion nicht vollständig; das CDC-Screening nutzt HBsAg, Anti-HBs und Gesamt-Anti-HBc zusammen.
Zugehörige Fachgebiete
Infektiologie
Gastroenterologie
Innere Medizin
Häufig gestellte Fragen
Nein. Der Befund sollte zusammen mit Beschwerden, Krankengeschichte, Messmethode und verwandten Tests beurteilt werden.
Vorrangig gilt der Referenz- oder Entscheidungsbereich und die Messmethode des untersuchenden Labors.
Reaktive/positive, deutlich auffällige, anhaltende oder symptombezogene Befunde sollten medizinisch beurteilt werden.