Panikstörung

Eine Panikstörung umfasst wiederholte, unvermittelte Panikattacken mit starker Angst oder Unbehagen. Diese Informationen dienen der allgemeinen Aufklärung und ersetzen keine individuelle ärztliche oder psychologische Diagnose.

Was ist eine Panikstörung?

Bei einer Panikstörung treten plötzlich intensive Angstzustände (Panikattacken) auf, die innerhalb weniger Minuten ihren Höhepunkt erreichen können. Sie können wiederkehren und das alltägliche Funktionieren beeinträchtigen. Eine fachärztliche Diagnose basiert auf Anamnese und Häufigkeit der Attacken.

Typische Symptome von Panikattacken

Panikattacken können körperliche und psychische Symptome kombinieren: Herzrasen, vermehrtes Schwitzen, Zittern, Atemnot oder Erstickungsgefühle, Brustschmerzen, Schwindel oder Ohnmachtsgefühl, Kälte- oder Hitzewallungen, Kribbeln, Entfremdungsgefühle (Derealisation/Depersonalisation) sowie Angst, die Kontrolle zu verlieren oder zu sterben. Symptomverlauf und Ausprägung sind individuell verschieden.

Mögliche Auslöser und begünstigende Faktoren

Stressige Lebensereignisse, spezifische Phobien, Koffein- oder Stimulanzienkonsum, Schlafmangel sowie eine familiäre Veranlagung können Panikattacken begünstigen. Auch andere psychische Erkrankungen können begleitend auftreten. Manchmal treten Attacken ohne erkennbaren Auslöser auf.

An wen wenden? Wann ist Notfallhilfe erforderlich?

In der Regel beginnt die Abklärung beim Hausarzt; je nach Befund erfolgt eine Überweisung an Psychiatrie oder Klinische Psychologie. Treten starke Brustschmerzen, ausgeprägte Atemnot, Bewusstseinsverlust oder neurologische Ausfälle auf, sollte umgehend ein Notfallzentrum aufgesucht werden. Fachärztliche Beratung klärt weitere Schritte und persönliche Behandlungsoptionen.

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