Asthma ist eine chronische Entzündung der Atemwege mit erhöhter Reaktionsbereitschaft auf verschiedene Auslöser. Typische Beschwerden sind Atemnot, pfeifende Atmung, Engegefühl in der Brust und wiederkehrender Husten. Unten finden Sie allgemeine Hinweise zu Symptomen, häufigen Auslösern, diagnostischen Hinweisen und welche Fachrichtungen unterstützen können.
Kurzüberblick
Bei Asthma reagieren die Bronchien überempfindlich, was zu vorübergehender Verengung und vermehrter Schleimproduktion führen kann. Die Häufigkeit und Schwere der Beschwerden ist individuell verschieden; zwischen Anfällen können Zeiten mit wenigen oder keinen Symptomen liegen.
Symptome und Notfallzeichen
Häufige Zeichen sind pfeifende Atmung (Giemen), Kurzatmigkeit, anhaltender Husten und Druckgefühl in der Brust. Treten rasch zunehmende Atemnot, Spracheinschränkungen durch Luftnot, bläuliche Verfärbung von Lippen oder Nägeln, Verwirrtheit oder starke Schläfrigkeit auf, sollte dringend ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden.
Häufige Auslöser und Vorbeugung
Auslöser können Hausstaubmilben, Pollen, Tierhaare, Tabakrauch, kalte Luft, Luftverschmutzung, Atemwegsinfekte oder intensiver Sport sein. Präventive Maßnahmen umfassen das Erkennen individueller Auslöser, Verbesserung der Raumluft, Vermeidung von Tabakrauch und gezielte Hygiene‑ und Luftqualitätsmaßnahmen.
Diagnose und zuständige Fachrichtungen
Die Erstbeurteilung erfolgt meist in der Hausarztpraxis. Bei weiterem Klärungsbedarf werden Patientinnen und Patienten an die Pneumologie oder die Abteilung für Allergologie überwiesen. Wichtige Untersuchungen sind Anamnese, körperliche Untersuchung und Lungenfunktionsprüfungen wie Spirometrie.
Alltag mit Asthma
Ein Symptomtagebuch, regelmäßige Kontrollen, individuelle Anpassungen bei körperlicher Aktivität und die Planung von Maßnahmen für Schule oder Arbeitsplatz können die Lebensqualität verbessern. Bei Unsicherheiten sollte immer eine fachärztliche Abklärung erfolgen.