Die Abteilung für psychische Gesundheit befasst sich mit Stimmung, Angst, Schlaf, Verhalten und Denken. Auf dieser Seite finden Sie, welche Probleme behandelt werden, typische Beschwerden, wie Sie sich auf einen Termin vorbereiten und wie Sie in Notfällen vorgehen sollten.
Womit beschäftigt sich die Fachrichtung?
Fachärzte für psychische Gesundheit führen Beurteilungen bei Depressionen, Angststörungen, stressbedingten Problemen, Schlaf- und Essstörungen sowie Aufmerksamkeits- und Verhaltensänderungen durch. Ziel ist es, die Auswirkungen auf den Alltag zu erfassen, notwendige Untersuchungen anzustoßen und bei Bedarf an Psychotherapie, Rehabilitation oder andere Unterstützungsdienste zu verweisen.
Häufige Symptome und wann eine Abklärung sinnvoll ist
Häufige Gründe für eine Vorstellung sind anhaltende Niedergeschlagenheit, Interessenverlust, Panikattacken, starke Angst, deutliche Schlaf- oder Appetitveränderungen, Leistungsabfall oder sozialer Rückzug. Beeinträchtigt dies das tägliche Leben, ist eine fachärztliche Einschätzung ratsam. Bei suizidalen Gedanken oder akut gefährdendem Verhalten suchen Sie bitte sofort ärztliche Hilfe.
Vorbereitung auf die Untersuchung
Bereiten Sie Informationen zu Beginn und Verlauf der Beschwerden, Auslösern, früheren psychologischen oder medizinischen Behandlungen und aktuellen Medikamenten vor. Beobachtungen von Angehörigen können hilfreich sein. Der Arzt wird Anamnese erheben, gegebenenfalls psychometrische Fragebögen verwenden und bei Bedarf weiterführende Untersuchungen anordnen.
Behandlungs- und Unterstützungsangebote
Die Versorgung ist individuell und kann Psychotherapie (Einzel, Paar oder Gruppe), psychoedukative Maßnahmen, Lebensstiländerungen und soziale Unterstützungsangebote umfassen. Bei komplexen Fällen arbeiten verschiedene Fachrichtungen zusammen. Konkrete Therapieempfehlungen sollten nach individueller Untersuchung erfolgen.
Akutsituationen und Notfallhinweise
Suchen Sie umgehend Hilfe bei Suizidabsichten, akut bedrohlichem Verhalten, plötzlichen schweren Verhaltensänderungen oder Bewusstseinsstörungen. In solchen Fällen kontaktieren Sie den örtlichen Notdienst oder eine telefonische Notfallhotline.