Health guide

Ellbogenschmerzen

Schmerzen am Ellenbogen haben verschiedene Ursprünge: Gelenk, Sehnen, Nerven oder umliegendes Gewebe. Nachfolgend finden Sie häufige Ursachen, Warnsignale, Hinweise, welche Fachrichtungen einschalten sollten, und allgemeine Hinweise zur Vorbeugung im Alltag.

Häufige Ursachen

Zu den üblichen Ursachen zählen laterale und mediale Epikondylitis (Tennis- bzw. Golferellenbogen), Tendinitis, Bursitis, Frakturen oder Luxationen nach Trauma, Arthrose und Nervenkompressionen wie das Ulnarisrinnensyndrom. Wiederholte Bewegungen, schlechte Ergonomie und Überlastung fördern Beschwerden.

Warnsignale und dringende Beurteilung

Bei plötzlichen, starken Schmerzen, sichtbarer Deformität, deutlichem Kraftverlust, Taubheit oder Kribbeln in Hand/Fingern, blasser oder kalter Haut, starker Schwellung oder hohem Fieber sollte zeitnah medizinische Hilfe in Anspruch genommen werden. Diese Zeichen können auf Fraktur, Durchblutungsstörung oder Infektion hinweisen.

Welche Fachärzte sind zuständig?

Die hausärztliche Praxis leitet meist die Erstbeurteilung. Je nach Verdacht sind Orthopädie/Traumatologie, Physikalische und Rehabilitative Medizin, Rheumatologie oder Neurologie die richtigen Ansprechpartner. Bildgebung (Röntgen, Sonographie, MRT) und EMG können zur Diagnose beitragen.

Alltagsmaßnahmen und Vorbeugung

Verbesserte Ergonomie, Vermeidung sich wiederholender Überlastung und gezieltes, stufenweises Kräftigungs- und Dehnprogramm verringern das Risiko. Bei anhaltenden Beschwerden ist eine fachärztliche Abklärung sinnvoll, bevor spezielle Therapien begonnen werden.

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