Ein unregelmäßiger Herzschlag (oft als Herzklopfen, Aussetzer oder ungewöhnlich kräftige Schläge beschrieben) tritt bei vielen Menschen gelegentlich auf. Diese Seite erklärt typische Empfindungen, mögliche Auslöser, Warnzeichen für Notfälle und welche Fachrichtungen für die Abklärung infrage kommen.
Wie es sich anfühlen kann
Betroffene beschreiben schnelle Schläge, starkes Herzklopfen, ein Flattern im Brustkorb, übersprungene oder extra Schläge. Manchmal treten begleitend leichtes Schwindelgefühl, Atembeschwerden, Schwitzen oder Unwohlsein auf; solche Begleitsymptome sollten ärztlich abgeklärt werden.
Mögliche Ursachen und Lebensstilfaktoren
Häufige Faktoren sind Koffein- oder Alkoholkonsum, akuter Stress oder Angst, intensives Training, schlechter Schlaf, bestimmte Medikamente sowie Elektrolyt- oder Schilddrüsenstörungen. Hinter den Beschwerden können auch Herzrhythmusstörungen stehen. Das Erkennen von Auslösern hilft bei der weiteren Abklärung.
Wann sofort Hilfe suchen
Treten die Beschwerden zusammen mit starkem Brustschmerz, plötzlicher schwerer Atemnot, Ohnmachtsanfällen oder erheblichem Schwindel auf, ist unverzüglich medizinische Notfallversorgung angezeigt. In solchen Fällen zögern Sie nicht, den Rettungsdienst zu rufen.
Übliche diagnostische Schritte und Fachrichtungen
Die Erstabklärung erfolgt oft durch den Hausarzt oder Internisten; bei Bedarf überweist man zum Kardiologen. Übliche Untersuchungen sind EKG, Langzeit-EKG (Holter), Ereignis-Rekorder, Echokardiographie und Laborwerte (z. B. Elektrolyte, Schilddrüsenwerte). Welche Tests nötig sind, entscheidet die Ärztin oder der Arzt.
Was Sie zum Termin mitbringen sollten
Notieren Sie Beginn und Dauer der Episoden, vermutete Auslöser (Koffein, Stress, Sport), begleitende Beschwerden und alle eingenommenen Medikamente oder Präparate. Solche Informationen erleichtern die Beurteilung und die Empfehlung des Facharztes.