Atemnot

Atemnot bezeichnet das Gefühl, nicht ausreichend Luft zu bekommen oder nur kurz und oberflächlich zu atmen. Diese Seite gibt einen Überblick über mögliche Ursachen, Warnzeichen für Notfälle und die Fachrichtungen, die bei Abklärung und Betreuung unterstützen können.

Was ist Atemnot und wie zeigt sie sich?

Atemnot wird beschrieben als Kurzatmigkeit, Druck oder Engegefühl in der Brust, pfeifende Atmung oder Schwierigkeiten beim Sprechen aufgrund von Luftknappheit. Sie ist kein einzelner Messwert; Begleitsymptome wie erhöhte Atemfrequenz, Husten oder Zyanose sind wichtig für die Einschätzung.

Mögliche Ursachen

Ursachen reichen von chronischen Lungenerkrankungen (z. B. Asthma, COPD) über Infektionen wie Pneumonie bis zu Herzinsuffizienz, Lungenembolie oder allergischen Reaktionen. Psychische Belastung kann ebenfalls Atembeschwerden auslösen. Umweltfaktoren wie Rauch oder Schadstoffe können die Symptome verschlechtern.

Warnzeichen für den Notfall

Suchen Sie sofortige Notfallversorgung, wenn die Atemnot sehr plötzlich auftritt oder sich rasch verschlechtert, wenn Lippen oder Haut bläulich werden, Bewusstseinsstörungen auftreten, Sie nicht mehr sprechen können oder starke Brustschmerzen hinzukommen. In solchen Fällen ist eine zügige ärztliche Untersuchung erforderlich.

Welche Fachärzte helfen und was wird untersucht?

Die Erstbeurteilung erfolgt oft in der Notaufnahme oder durch den Hausarzt. Für weiterführende Abklärung sind Pneumologie (Lungenfacharzt), Kardiologie, Allergologie oder Infektiologie relevant. Übliche Untersuchungen sind Anamnese, Körperuntersuchung, Sauerstoffsättigung, Röntgenaufnahme des Thorax, Labor, EKG und ggf. Lungenfunktionstests oder weiterführende Bildgebung.

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