Ein hoher Wert kann durch Supplemente, hohe Zufuhr oder veränderten Stoffwechsel entstehen; er bedeutet nicht automatisch Toxizität.
Testübersicht
Testname
Vitamin A (Retinol)
Abkürzungen
Retinol, Vitamin A
Kategorie
Vitamins / Fat-Soluble
Panel
Micronutrient Evaluation
Probenmaterial
Serum / plasma
Übliche Einheiten
mcg/dL, µmol/L
Was misst der Test?
Der Vitamin A (Retinol)-Test misst Sehen, Immunfunktion, Epithelgewebe und Vitamin-A-Status.
Warum wird der Test durchgeführt?
Wird bei Verdacht auf unzureichende Zufuhr oder Aufnahme, in Risikogruppen oder zur Beurteilung von Supplementen bestimmt und mit verwandten Laborwerten interpretiert.
Informationen zu einem niedrigen Ergebnis
Ein niedriger Wert kann bei unzureichender Zufuhr, Malabsorption, erhöhtem Bedarf oder anderen klinischen Situationen auftreten; die Ursache lässt sich daraus allein nicht ableiten.
Informationen zu einem hohen Ergebnis
Ein hoher Wert kann durch Supplemente, hohe Zufuhr oder veränderten Stoffwechsel entstehen; er bedeutet nicht automatisch Toxizität.
Referenz- und klinischer Kontext
Vorrangig sind Referenzbereich, Einheit, Probenart und Methode des untersuchenden Labors. Zahlenangaben auf dieser Seite sind als belegte Beispielbereiche oder klinische Schwellen hinterlegt.
Referenzkontext 1
<= 20 mcg/dL
Population
General clinical assessment
Probenmaterial
Serum / plasma
Retinol-Grenzwert für mäßigen Vitamin-A-Mangel
Dies ist ein belegter klinischer Kontext-/Grenzwert und darf nicht allein als Diagnose oder Therapieentscheidung verwendet werden. Laborbericht und Kontext haben Vorrang.
Referenzkontext 2
<= 10 mcg/dL
Population
General clinical assessment
Probenmaterial
Serum / plasma
Retinol-Grenzwert für schweren Vitamin-A-Mangel
Dies ist ein belegter klinischer Kontext-/Grenzwert und darf nicht allein als Diagnose oder Therapieentscheidung verwendet werden. Laborbericht und Kontext haben Vorrang.
Referenzbereiche können je nach Labor, verwendeter Methode, Alter, Geschlecht, Schwangerschaftsstatus und klinischem Kontext variieren. Der Referenzbereich in Ihrem eigenen Laborbericht hat Vorrang.
Hinweise zur Interpretation
Für die Einordnung sind Methode, Supplemente, Ernährung, Nieren-/Leberfunktion und verwandte Biomarker wichtig.
Zugehörige Fachgebiete
Innere Medizin
Allgemeinmedizin
Endokrinologie
Häufig gestellte Fragen
Nein. Laborwerte werden zusammen mit Beschwerden, Vorgeschichte, Probenbedingungen und weiteren Tests beurteilt.
Zunächst gilt der Referenzbereich des untersuchenden Labors; klinische Grenzwerte sind gesondert belegte Schwellen für einen bestimmten Zweck.
Deutlich abweichende, wiederholte, symptomatische oder unerwartete Ergebnisse sollten medizinisch beurteilt werden.