Der Selen-Test misst Selenstatus im Zusammenhang mit Selenoproteinen und antioxidativen Systemen.
Testübersicht
Testname
Selen
Abkürzungen
Se
Kategorie
Trace Minerals
Panel
Micronutrient Evaluation
Probenmaterial
Serum / plasma
Übliche Einheiten
mcg/dL, µg/L, µmol/L
Was misst der Test?
Der Selen-Test misst Selenstatus im Zusammenhang mit Selenoproteinen und antioxidativen Systemen.
Warum wird der Test durchgeführt?
Wird bei Verdacht auf Mangel oder Überschuss eines Spurenelements, bei Malabsorption oder in ausgewählten klinischen Situationen bestimmt; Zeitpunkt und Entzündung können manche Messungen beeinflussen.
Informationen zu einem niedrigen Ergebnis
Ein niedriger Wert kann mit unzureichender Zufuhr, Malabsorption oder anderen Erkrankungen zusammenhängen; Serum-/Plasmawerte spiegeln die Gesamtspeicher nicht immer vollständig wider.
Informationen zu einem hohen Ergebnis
Ein hoher Wert kann mit Supplementen, hoher Exposition oder verändertem Stoffwechsel zusammenhängen; allein beweist er keine Toxizität.
Referenz- und klinischer Kontext
Vorrangig sind Referenzbereich, Einheit, Probenart und Methode des untersuchenden Labors. Zahlenangaben auf dieser Seite sind als belegte Beispielbereiche oder klinische Schwellen hinterlegt.
Referenzkontext 1
>= 8 mcg/dL
Population
Healthy people
Probenmaterial
Serum / plasma
Selenkonzentration, die meist für die Selenoproteinsynthese ausreicht
Dies ist ein belegter klinischer Kontext-/Grenzwert und darf nicht allein als Diagnose oder Therapieentscheidung verwendet werden. Laborbericht und Kontext haben Vorrang.
Referenzbereiche können je nach Labor, verwendeter Methode, Alter, Geschlecht, Schwangerschaftsstatus und klinischem Kontext variieren. Der Referenzbereich in Ihrem eigenen Laborbericht hat Vorrang.
Hinweise zur Interpretation
Spurenelementwerte sollten mit Probenbedingungen, Entzündung, Ernährung und verwandten Proteinen/Elementen interpretiert werden.
Zugehörige Fachgebiete
Innere Medizin
Allgemeinmedizin
Endokrinologie
Häufig gestellte Fragen
Nein. Laborwerte werden zusammen mit Beschwerden, Vorgeschichte, Probenbedingungen und weiteren Tests beurteilt.
Zunächst gilt der Referenzbereich des untersuchenden Labors; klinische Grenzwerte sind gesondert belegte Schwellen für einen bestimmten Zweck.
Deutlich abweichende, wiederholte, symptomatische oder unerwartete Ergebnisse sollten medizinisch beurteilt werden.