Erhöhtes PTH hat je nach niedrigem, normalem oder hohem Calcium unterschiedliche Bedeutung; Vitamin D, Phosphat und Nierenfunktion liefern Kontext.
Testübersicht
Testname
PTH
Abkürzungen
PTH, iPTH
Kategorie
Hormones / Parathyroid
Panel
Bone & Mineral Metabolism
Probenmaterial
Serum / plasma
Übliche Einheiten
pg/mL, pmol/L
Was misst der Test?
Der PTH-Test misst Parathormonkonzentration und Regulation des Calcium-Phosphat-Haushalts.
Warum wird der Test durchgeführt?
Wird zusammen mit verwandten Tests zur Beurteilung des Mineralhaushalts, der Nieren-/Hormonregulation oder des Knochenstoffwechsels bestimmt.
Informationen zu einem niedrigen Ergebnis
Niedriges PTH muss zusammen mit Serumcalcium beurteilt werden und kann unter anderem bei niedrigem Magnesium oder eingeschränkter Nebenschilddrüsenfunktion auftreten.
Informationen zu einem hohen Ergebnis
Erhöhtes PTH hat je nach niedrigem, normalem oder hohem Calcium unterschiedliche Bedeutung; Vitamin D, Phosphat und Nierenfunktion liefern Kontext.
Referenz- und klinischer Kontext
Vorrangig sind Referenzbereich, Einheit, Probenart und Methode des untersuchenden Labors. Zahlenangaben auf dieser Seite sind als belegte Beispielbereiche oder klinische Schwellen hinterlegt.
Referenzbereich 1
>= 10 – <= 65 pg/mL
Population
Adults / general example
Altersbereich
18
Probenmaterial
Serum / plasma
Belegter Beispiel-Referenzbereich für PTH
Dies ist ein belegter Beispiel-Referenzbereich; Labor, Methode, Alter und klinischer Kontext können ihn verändern. Der eigene Laborbericht hat Vorrang.
Referenzbereiche können je nach Labor, verwendeter Methode, Alter, Geschlecht, Schwangerschaftsstatus und klinischem Kontext variieren. Der Referenzbereich in Ihrem eigenen Laborbericht hat Vorrang.
Hinweise zur Interpretation
PTH sollte nicht unabhängig vom Calcium beurteilt werden. Auch ein PTH im Referenzbereich kann bei hohem Calcium physiologisch unpassend sein.
Zugehörige Fachgebiete
Endokrinologie
Innere Medizin
Nephrologie
Allgemeinmedizin
Häufig gestellte Fragen
Nein. Laborwerte werden zusammen mit Beschwerden, Vorgeschichte, Probenbedingungen und weiteren Tests beurteilt.
Zunächst gilt der Referenzbereich des untersuchenden Labors; klinische Grenzwerte sind gesondert belegte Schwellen für einen bestimmten Zweck.
Deutlich abweichende, wiederholte, symptomatische oder unerwartete Ergebnisse sollten medizinisch beurteilt werden.