Erhöhtes Natrium hängt häufig mit Wassermangel oder Störungen des Wasserzugangs/-haushalts zusammen; andere Ursachen sind möglich.
Testübersicht
Testname
Natrium
Abkürzungen
Na, Na+
Kategorie
Electrolytes / Fluid Balance
Panel
Electrolyte Panel / Basic Metabolic Panel
Probenmaterial
Serum / plasma
Übliche Einheiten
mEq/L, mmol/L
Was misst der Test?
Misst die Konzentration von Natrium, dem wichtigsten extrazellulären Elektrolyten, im Blut.
Warum wird der Test durchgeführt?
Wird im Elektrolytstatus zur Beurteilung von Flüssigkeitshaushalt, Nierenfunktion sowie ausgewählten hormonellen oder neurologischen Situationen verwendet.
Informationen zu einem niedrigen Ergebnis
Niedriges Natrium kann bei Wasserüberschuss, bestimmten Flüssigkeitsverlust-/Ersatzsituationen, Medikamenten sowie Herz-, Nieren-, Leber- oder Hormonstörungen auftreten.
Informationen zu einem hohen Ergebnis
Erhöhtes Natrium hängt häufig mit Wassermangel oder Störungen des Wasserzugangs/-haushalts zusammen; andere Ursachen sind möglich.
Referenz- und klinischer Kontext
Vorrangig sind Referenzbereich, Einheit und Probenbedingungen des untersuchenden Labors. Zahlenangaben auf dieser Seite sind als belegte Beispielbereiche oder klinische Schwellen hinterlegt.
Referenzbereich 1
>= 135 – <= 145 mmol/L
Population
Adults
Altersbereich
18
Probenmaterial
Serum / plasma
Beispiel-Referenzbereich für Natrium bei Erwachsenen
Die Quelle nennt diese Werte als üblichen Beispiel-Referenzbereich. Labor, Methode, Alter und klinischer Kontext können den Bereich verändern; der eigene Laborbericht hat Vorrang.
Referenzbereiche können je nach Labor, verwendeter Methode, Alter, Geschlecht, Schwangerschaftsstatus und klinischem Kontext variieren. Der Referenzbereich in Ihrem eigenen Laborbericht hat Vorrang.
Hinweise zur Interpretation
Natrium wird mit weiteren Elektrolyten, Glukose, Nierenfunktion und Flüssigkeitsstatus beurteilt. Deutliche Abweichungen können dringend sein.
Zugehörige Fachgebiete
Innere Medizin
Nephrologie
Notfallmedizin
Endokrinologie
Häufig gestellte Fragen
Nein. Laborwerte werden zusammen mit Beschwerden, Vorgeschichte, Probenbedingungen und weiteren Tests beurteilt.
Zunächst gilt der Referenzbereich des untersuchenden Labors; klinische Grenzwerte sind gesondert belegte Schwellen für einen bestimmten Zweck.
Deutlich abweichende, wiederholte, symptomatische oder unerwartete Ergebnisse sollten medizinisch beurteilt werden.
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