Eine erhöhte LDH kann bei Zell- oder Gewebeschädigung auftreten, zeigt aber die Quelle nicht allein; Hämolyse, Leber-, Muskel-, Lungen- und viele andere Erkrankungen können den Wert beeinflussen.
Testübersicht
Testname
LDH
Abkürzungen
LDH, LD
Kategorie
Tissue Enzymes
Panel
Tissue Damage Assessment
Probenmaterial
Serum / plasma
Übliche Einheiten
U/L, IU/L
Was misst der Test?
Der LDH-Test misst die Blutkonzentration der Laktatdehydrogenase, eines Enzyms, das in vielen Geweben vorkommt.
Warum wird der Test durchgeführt?
Der Wert dient als unspezifischer Hinweis auf mögliche Gewebeschädigung, zeigt allein aber weder Ursache noch betroffenes Organ.
Informationen zu einem niedrigen Ergebnis
Ein niedriger Wert wird meist nicht für sich allein als klinisches Problem bewertet; Untersuchungszweck und Laborkontext sind entscheidend.
Informationen zu einem hohen Ergebnis
Eine erhöhte LDH kann bei Zell- oder Gewebeschädigung auftreten, zeigt aber die Quelle nicht allein; Hämolyse, Leber-, Muskel-, Lungen- und viele andere Erkrankungen können den Wert beeinflussen.
Referenz- und klinischer Kontext
Vorrangig sind Referenzbereich, Einheit, Probenart und Methode des untersuchenden Labors. Zahlenangaben auf dieser Seite sind als belegte Beispielbereiche oder klinische Schwellen hinterlegt.
Referenzbereich 1
>= 125 – <= 220 U/L
Population
Adults / general laboratory example
Altersbereich
18
Probenmaterial
Serum / plasma
Beispiel-Referenzbereich für LDH
Dies ist eine belegte Referenz-/Kontextinformation und darf nicht allein als Diagnose oder Therapieentscheidung verwendet werden. Laborbericht, Medikamente und klinischer Kontext haben Vorrang.
Referenzbereiche können je nach Labor, verwendeter Methode, Alter, Geschlecht, Schwangerschaftsstatus und klinischem Kontext variieren. Der Referenzbereich in Ihrem eigenen Laborbericht hat Vorrang.
Hinweise zur Interpretation
LDH stammt aus vielen Geweben; Hämolyse der Probe kann den Wert fälschlich erhöhen. Weitere Tests und gegebenenfalls LDH-Isoenzyme helfen bei der Einordnung.
Zugehörige Fachgebiete
Innere Medizin
Hämatologie
Gastroenterologie
Notfallmedizin
Häufig gestellte Fragen
Nein. Laborwerte werden zusammen mit Beschwerden, Vorgeschichte, Probenbedingungen und weiteren Tests beurteilt.
Zunächst gilt der Referenzbereich des untersuchenden Labors; klinische Grenzwerte sind gesondert belegte Schwellen für einen bestimmten Zweck.
Deutlich abweichende, wiederholte, symptomatische oder unerwartete Ergebnisse sollten medizinisch beurteilt werden.