Erhöhtes Kalium kann bei eingeschränkter Nierenfunktion, bestimmten Medikamenten, Zellzerfall oder Probenhämolyse auftreten.
Testübersicht
Testname
Kalium
Abkürzungen
K, K+
Kategorie
Electrolytes / Cardiac & Renal
Panel
Electrolyte Panel / Basic Metabolic Panel
Probenmaterial
Serum / plasma
Übliche Einheiten
mEq/L, mmol/L
Was misst der Test?
Misst Kalium im Blut, einen Elektrolyten, der für Nerven, Muskeln und besonders die elektrische Herzfunktion wichtig ist.
Warum wird der Test durchgeführt?
Wird im Elektrolytstatus zur Beurteilung von Nierenfunktion, Medikamenteneffekten, Säure-Basen-Haushalt und Rhythmusrisiken bestimmt.
Informationen zu einem niedrigen Ergebnis
Niedriges Kalium kann bei Erbrechen/Diarrhö, Diuretika, hormonellen Ursachen oder renalen Verlusten auftreten und Muskel/Herzfunktion beeinflussen.
Informationen zu einem hohen Ergebnis
Erhöhtes Kalium kann bei eingeschränkter Nierenfunktion, bestimmten Medikamenten, Zellzerfall oder Probenhämolyse auftreten.
Referenz- und klinischer Kontext
Vorrangig sind Referenzbereich, Einheit und Probenbedingungen des untersuchenden Labors. Zahlenangaben auf dieser Seite sind als belegte Beispielbereiche oder klinische Schwellen hinterlegt.
Referenzbereich 1
>= 3,7 – <= 5,2 mmol/L
Population
Adults
Altersbereich
18
Probenmaterial
Serum / plasma
Beispiel-Referenzbereich für Kalium bei Erwachsenen
Die Quelle nennt diese Werte als üblichen Beispiel-Referenzbereich. Labor, Methode, Alter und klinischer Kontext können den Bereich verändern; der eigene Laborbericht hat Vorrang.
Referenzbereiche können je nach Labor, verwendeter Methode, Alter, Geschlecht, Schwangerschaftsstatus und klinischem Kontext variieren. Der Referenzbereich in Ihrem eigenen Laborbericht hat Vorrang.
Hinweise zur Interpretation
Probenhämolyse kann falsch hohe Werte verursachen. Deutlich hohe oder niedrige Werte können wegen Herzrhythmusstörungen klinisch wichtig sein.
Zugehörige Fachgebiete
Innere Medizin
Nephrologie
Notfallmedizin
Kardiologie
Häufig gestellte Fragen
Nein. Laborwerte werden zusammen mit Beschwerden, Vorgeschichte, Probenbedingungen und weiteren Tests beurteilt.
Zunächst gilt der Referenzbereich des untersuchenden Labors; klinische Grenzwerte sind gesondert belegte Schwellen für einen bestimmten Zweck.
Deutlich abweichende, wiederholte, symptomatische oder unerwartete Ergebnisse sollten medizinisch beurteilt werden.
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