Ein niedriger Wert kann durch Nieren-, Hormon-, Ernährungs-, Resorptions- oder Medikamentenfaktoren entstehen; verwandte Mineralien und der klinische Kontext sind wichtig.
Testübersicht
Testname
Gesamtcalcium
Abkürzungen
Ca, Total calcium
Kategorie
Minerals / Calcium Metabolism
Panel
Bone & Mineral Metabolism
Probenmaterial
Serum / plasma
Übliche Einheiten
mg/dL, mmol/L
Was misst der Test?
Der Gesamtcalcium-Test misst die Gesamtmenge aus protein-gebundenem und freiem Calcium im Blut.
Warum wird der Test durchgeführt?
Wird zusammen mit verwandten Tests zur Beurteilung des Mineralhaushalts, der Nieren-/Hormonregulation oder des Knochenstoffwechsels bestimmt.
Informationen zu einem niedrigen Ergebnis
Ein niedriger Wert kann durch Nieren-, Hormon-, Ernährungs-, Resorptions- oder Medikamentenfaktoren entstehen; verwandte Mineralien und der klinische Kontext sind wichtig.
Informationen zu einem hohen Ergebnis
Ein hoher Wert kann durch Nieren-, Hormon-, Supplement-/Medikamenten- oder andere Faktoren des Mineralhaushalts entstehen und sollte mit verwandten Tests beurteilt werden.
Referenz- und klinischer Kontext
Vorrangig sind Referenzbereich, Einheit, Probenart und Methode des untersuchenden Labors. Zahlenangaben auf dieser Seite sind als belegte Beispielbereiche oder klinische Schwellen hinterlegt.
Referenzbereich 1
>= 8,8 – <= 10,3 mg/dL
Population
Adults
Altersbereich
18
Probenmaterial
Serum
Belegter Beispiel-Referenzbereich für Gesamtcalcium
Dies ist ein belegter Beispiel-Referenzbereich; Labor, Methode, Alter und klinischer Kontext können ihn verändern. Der eigene Laborbericht hat Vorrang.
Referenzbereiche können je nach Labor, verwendeter Methode, Alter, Geschlecht, Schwangerschaftsstatus und klinischem Kontext variieren. Der Referenzbereich in Ihrem eigenen Laborbericht hat Vorrang.
Hinweise zur Interpretation
Ein einzelner Mineralwert reicht häufig nicht aus; PTH, Vitamin D, Nierenfunktion und verwandte Mineralien können gemeinsam relevant sein.
Zugehörige Fachgebiete
Endokrinologie
Innere Medizin
Nephrologie
Allgemeinmedizin
Häufig gestellte Fragen
Nein. Laborwerte werden zusammen mit Beschwerden, Vorgeschichte, Probenbedingungen und weiteren Tests beurteilt.
Zunächst gilt der Referenzbereich des untersuchenden Labors; klinische Grenzwerte sind gesondert belegte Schwellen für einen bestimmten Zweck.
Deutlich abweichende, wiederholte, symptomatische oder unerwartete Ergebnisse sollten medizinisch beurteilt werden.