Erhöhtes Estradiol kann je nach Zyklusphase oder Schwangerschaft physiologisch sein; Medikamente sowie ovarielle oder adrenale Faktoren können den Wert beeinflussen.
Testübersicht
Testname
Estradiol (E2)
Abkürzungen
E2
Kategorie
Endocrinology / Reproductive
Panel
Reproductive Hormones
Probenmaterial
Serum / plasma
Übliche Einheiten
pg/mL, pmol/L
Was misst der Test?
Misst die Konzentration von Estradiol, einem der wichtigsten Östrogene.
Warum wird der Test durchgeführt?
Wird zur Beurteilung von Eierstockfunktion, Fertilität, Zyklusstörungen, Menopause, Pubertät und bestimmten Hormontherapien eingesetzt.
Informationen zu einem niedrigen Ergebnis
Niedriges Estradiol ist nach der Menopause zu erwarten; im reproduktiven Alter kann es mit Eierstock-/Hypophysenfunktion, niedrigem Körperfett oder anderen Ursachen zusammenhängen.
Informationen zu einem hohen Ergebnis
Erhöhtes Estradiol kann je nach Zyklusphase oder Schwangerschaft physiologisch sein; Medikamente sowie ovarielle oder adrenale Faktoren können den Wert beeinflussen.
Referenz- und klinischer Kontext
Zuerst sollte der Referenzbereich im eigenen Laborbericht verwendet werden. Hormonwerte können je nach Messmethode, Alter, Geschlecht, Schwangerschaft, Zyklusphase und Entnahmezeit variieren.
Referenzbereich 1
>= 10 – <= 50 pg/mL
Population
Adults
Geschlecht
Male
Probenmaterial
Serum / plasma
Beispiel-Referenzintervall
Dies ist ein Beispielintervall aus der angegebenen Quelle. Zyklusphase, Menopause und Schwangerschaft können reproduktive Hormonwerte deutlich beeinflussen.
Referenzbereich 2
>= 30 – <= 400 pg/mL
Population
Premenopausal adults
Geschlecht
Female
Schwangerschaftsstatus
No
Probenmaterial
Serum / plasma
Beispiel-Referenzintervall
Dies ist ein Beispielintervall aus der angegebenen Quelle. Zyklusphase, Menopause und Schwangerschaft können reproduktive Hormonwerte deutlich beeinflussen.
Referenzbereich 3
>= 0 – <= 30 pg/mL
Population
Postmenopausal adults
Geschlecht
Female
Schwangerschaftsstatus
No
Probenmaterial
Serum / plasma
Beispiel-Referenzintervall
Dies ist ein Beispielintervall aus der angegebenen Quelle. Zyklusphase, Menopause und Schwangerschaft können reproduktive Hormonwerte deutlich beeinflussen.
Referenzbereiche können je nach Labor, verwendeter Methode, Alter, Geschlecht, Schwangerschaftsstatus und klinischem Kontext variieren. Der Referenzbereich in Ihrem eigenen Laborbericht hat Vorrang.
Hinweise zur Interpretation
Für die Estradiolbeurteilung bei Frauen sind Alter, Menopausenstatus und Zykluszeitpunkt entscheidend. Ein einziger Referenzbereich deckt nicht alle Phasen ab.
Zugehörige Fachgebiete
Endokrinologie
Gynäkologie und Geburtshilfe
Urologie
Kinderendokrinologie
Häufig gestellte Fragen
Nein. Der Wert sollte mit weiteren Hormonen, Beschwerden und klinischem Kontext beurteilt werden.
Maßgeblich ist der Referenzbereich des Labors, das die Untersuchung durchgeführt hat.
Deutlich abweichende, wiederholt auffällige oder nicht zu den Beschwerden passende Ergebnisse sollten ärztlich eingeordnet werden.