Der Coeruloplasmin-Test misst das Blutprotein Coeruloplasmin, das den größten Teil des zirkulierenden Kupfers transportiert.
Testübersicht
Testname
Coeruloplasmin
Abkürzungen
CP, Ceruloplasmin
Kategorie
Copper Metabolism / Proteins
Panel
Copper Metabolism Evaluation
Probenmaterial
Serum / plasma
Übliche Einheiten
mg/dL, g/L
Was misst der Test?
Der Coeruloplasmin-Test misst das Blutprotein Coeruloplasmin, das den größten Teil des zirkulierenden Kupfers transportiert.
Warum wird der Test durchgeführt?
Wird bei Verdacht auf Mangel oder Überschuss eines Spurenelements, bei Malabsorption oder in ausgewählten klinischen Situationen bestimmt; Zeitpunkt und Entzündung können manche Messungen beeinflussen.
Informationen zu einem niedrigen Ergebnis
Niedriges Coeruloplasmin kann bei Störungen des Kupferstoffwechsels, Mangelernährung/Malabsorption oder bestimmten Leber-/Nierensituationen vorkommen; allein diagnostiziert es Morbus Wilson nicht.
Informationen zu einem hohen Ergebnis
Erhöhtes Coeruloplasmin kann bei Entzündung, Schwangerschaft/Östrogeneinfluss und anderen Situationen auftreten; Kupferwerte liefern zusätzlichen Kontext.
Referenz- und klinischer Kontext
Vorrangig sind Referenzbereich, Einheit, Probenart und Methode des untersuchenden Labors. Zahlenangaben auf dieser Seite sind als belegte Beispielbereiche oder klinische Schwellen hinterlegt.
Referenzbereich 1
>= 20 – <= 40 mg/dL
Population
Adults
Altersbereich
18
Probenmaterial
Serum
Belegter Beispiel-Referenzbereich für Coeruloplasmin
Dies ist ein belegter Beispiel-Referenzbereich; Labor, Methode, Alter und klinischer Kontext können ihn verändern. Der eigene Laborbericht hat Vorrang.
Referenzbereiche können je nach Labor, verwendeter Methode, Alter, Geschlecht, Schwangerschaftsstatus und klinischem Kontext variieren. Der Referenzbereich in Ihrem eigenen Laborbericht hat Vorrang.
Hinweise zur Interpretation
Coeruloplasmin transportiert den größten Teil des zirkulierenden Kupfers. Für die Diagnostik können Serum-/Urinkupfer, Symptome und Familienanamnese nötig sein.
Zugehörige Fachgebiete
Innere Medizin
Allgemeinmedizin
Endokrinologie
Häufig gestellte Fragen
Nein. Laborwerte werden zusammen mit Beschwerden, Vorgeschichte, Probenbedingungen und weiteren Tests beurteilt.
Zunächst gilt der Referenzbereich des untersuchenden Labors; klinische Grenzwerte sind gesondert belegte Schwellen für einen bestimmten Zweck.
Deutlich abweichende, wiederholte, symptomatische oder unerwartete Ergebnisse sollten medizinisch beurteilt werden.