Misst C-Peptid, das zusammen mit körpereigenem Insulin aus dem Pankreas freigesetzt wird.
Testübersicht
Testname
C-Peptid
Abkürzungen
C-peptide, Insulin C-peptide
Kategorie
Endocrinology / Glucose Metabolism
Panel
Pancreatic Beta-Cell Function
Probenmaterial
Serum / plasma
Übliche Einheiten
ng/mL, nmol/L
Was misst der Test?
Misst C-Peptid, das zusammen mit körpereigenem Insulin aus dem Pankreas freigesetzt wird.
Warum wird der Test durchgeführt?
Dient zur Beurteilung der körpereigenen Insulinproduktion und in ausgewählten Fällen bei ungeklärter Hypoglykämie oder Pankreaserkrankungen.
Informationen zu einem niedrigen Ergebnis
Niedriges C-Peptid kann bei verminderter endogener Insulinproduktion auftreten; der gleichzeitige Glukosewert ist wichtig.
Informationen zu einem hohen Ergebnis
Erhöhtes C-Peptid kann eine vermehrte endogene Insulinproduktion oder andere Einflüsse wie die Nierenfunktion widerspiegeln.
Referenz- und klinischer Kontext
Vorrangig sind Laborbericht und Entnahmebedingungen. Nüchternstatus, Zeitpunkt sowie diagnostische oder Verlaufskontrolle verändern die Einordnung.
Referenzbereich 1
>= 1,1 – <= 4,4 ng/mL
Population
Adults
Probenmaterial
Serum / plasma
Beispiel-Nüchternreferenzintervall
Das Referenzlabor nennt >=1.1–<=4.4 ng/mL als Beispielintervall. Für individuelle Ergebnisse ist der Referenzbereich des durchführenden Labors maßgeblich.
Referenzbereiche können je nach Labor, verwendeter Methode, Alter, Geschlecht, Schwangerschaftsstatus und klinischem Kontext variieren. Der Referenzbereich in Ihrem eigenen Laborbericht hat Vorrang.
Hinweise zur Interpretation
C-Peptid bleibt länger im Blut als Insulin. Nüchternstatus und gleichzeitige Glukose müssen berücksichtigt werden.
Zugehörige Fachgebiete
Endokrinologie
Innere Medizin
Allgemeinmedizin
Kinderendokrinologie
Häufig gestellte Fragen
Nein. Laborwerte werden zusammen mit Beschwerden, Vorgeschichte, Entnahmebedingungen und weiteren Tests beurteilt.
Zunächst sind Laborbericht und Untersuchungszweck maßgeblich; diagnostische Grenzwerte sind gesondert belegte klinische Schwellen.
Deutlich abweichende, wiederholte, symptomatische oder unerwartete Ergebnisse sollten medizinisch beurteilt werden.