Positives Anti-CCP kann die Wahrscheinlichkeit einer rheumatoiden Arthritis im passenden Kontext unterstützen, ist allein aber keine Diagnose.
Testübersicht
Testname
Anti-CCP
Abkürzungen
Anti-CCP, CCP antibody, ACPA
Kategorie
Autoimmunity / Rheumatology
Panel
Rheumatoid Arthritis Evaluation
Probenmaterial
Serum / plasma
Übliche Einheiten
U/mL, qualitative
Was misst der Test?
Anti-CCP prüft auf Antikörper gegen zyklische citrullinierte Peptide im Blut.
Warum wird der Test durchgeführt?
Anti-CCP unterstützt zusammen mit RF und klinischen Befunden die Abklärung bei Verdacht auf rheumatoide Arthritis.
Informationen zu einem niedrigen Ergebnis
Negatives Anti-CCP schließt rheumatoide Arthritis nicht vollständig aus.
Informationen zu einem hohen Ergebnis
Positives Anti-CCP kann die Wahrscheinlichkeit einer rheumatoiden Arthritis im passenden Kontext unterstützen, ist allein aber keine Diagnose.
Referenz- und klinischer Kontext
Vorrangig sollten Referenz- bzw. Entscheidungsbereich, Messmethode, Probenart und Einheit des untersuchenden Labors berücksichtigt werden. Ein einzelner Wert stellt meist keine Diagnose.
Referenzbereich 1
Population
Rheumatoid arthritis evaluation context
Probenmaterial
Serum / plasma
Methode
Anti-CCP antibody assay
Belegter Referenz-/Entscheidungskontext für Anti-CCP
Dies ist eine belegte Referenz- oder Kontextinformation; der eigene Laborbericht, die Testmethode und der klinische Kontext haben Vorrang.
Referenzbereiche können je nach Labor, verwendeter Methode, Alter, Geschlecht, Schwangerschaftsstatus und klinischem Kontext variieren. Der Referenzbereich in Ihrem eigenen Laborbericht hat Vorrang.
Hinweise zur Interpretation
Anti-CCP wird zusammen mit RF, Beschwerden, Untersuchung und weiteren Tests interpretiert.
Zugehörige Fachgebiete
Rheumatologie
Innere Medizin
Häufig gestellte Fragen
Nein. Der Befund sollte zusammen mit Beschwerden, Krankengeschichte, Messmethode und verwandten Tests beurteilt werden.
Vorrangig gilt der Referenz- oder Entscheidungsbereich und die Messmethode des untersuchenden Labors.
Reaktive/positive, deutlich auffällige, anhaltende oder symptombezogene Befunde sollten medizinisch beurteilt werden.