Ein positives ANA kann bei Autoimmunerkrankungen, aber auch bei gesunden Menschen vorkommen; es ist allein keine Diagnose.
Testübersicht
Testname
ANA
Abkürzungen
ANA, FANA
Kategorie
Autoimmunity / Rheumatology
Panel
Autoimmune Serology
Probenmaterial
Serum / plasma
Übliche Einheiten
qualitative, titer, pattern
Was misst der Test?
ANA prüft auf antinukleäre Antikörper im Blut.
Warum wird der Test durchgeführt?
ANA unterstützt die Abklärung bei Verdacht auf Lupus oder andere systemische Autoimmunerkrankungen.
Informationen zu einem niedrigen Ergebnis
Ein negatives ANA kann die Wahrscheinlichkeit bestimmter Autoimmunerkrankungen senken, schließt aber nicht alle aus.
Informationen zu einem hohen Ergebnis
Ein positives ANA kann bei Autoimmunerkrankungen, aber auch bei gesunden Menschen vorkommen; es ist allein keine Diagnose.
Referenz- und klinischer Kontext
Vorrangig sollten Referenz- bzw. Entscheidungsbereich, Messmethode, Probenart und Einheit des untersuchenden Labors berücksichtigt werden. Ein einzelner Wert stellt meist keine Diagnose.
Referenzbereich 1
Population
General ANA screening context
Probenmaterial
Serum / plasma
Methode
ANA immunoassay / IFA context
Belegter Referenz-/Entscheidungskontext für ANA
Dies ist eine belegte Referenz- oder Kontextinformation; der eigene Laborbericht, die Testmethode und der klinische Kontext haben Vorrang.
Referenzbereiche können je nach Labor, verwendeter Methode, Alter, Geschlecht, Schwangerschaftsstatus und klinischem Kontext variieren. Der Referenzbereich in Ihrem eigenen Laborbericht hat Vorrang.
Hinweise zur Interpretation
ANA wird zusammen mit Titer, Muster, Beschwerden und gegebenenfalls spezifischeren Autoantikörpertests beurteilt.
Zugehörige Fachgebiete
Rheumatologie
Innere Medizin
Häufig gestellte Fragen
Nein. Der Befund sollte zusammen mit Beschwerden, Krankengeschichte, Messmethode und verwandten Tests beurteilt werden.
Vorrangig gilt der Referenz- oder Entscheidungsbereich und die Messmethode des untersuchenden Labors.
Reaktive/positive, deutlich auffällige, anhaltende oder symptombezogene Befunde sollten medizinisch beurteilt werden.