Uterusmyome sind gutartige Wucherungen aus der glatten Muskulatur der Gebärmutter. Je nach Größe und Lage bleiben sie oft unbemerkt oder führen zu verstärkten Regelblutungen, Druckgefühl oder Schmerzen. Nachfolgend finden Sie kompakte Informationen zu Typen, Symptomen, Diagnose und fachlicher Weiterleitung.
Was ist ein Uterusmyom und wie werden sie eingeteilt?
Myome (Leiomyome) entstehen aus der glatten Muskulatur der Gebärmutter. Man unterscheidet submuköse (an der Gebärmutterhöhle), intramurale (in der Wand) und subseröse (zur Außenseite gerichtete) Myome. Größe und Lage bestimmen oft Symptome und Therapieoptionen.
Typische Symptome und Warnzeichen
Viele Myome verursachen keine Beschwerden. Mögliche Symptome sind starke Menstruationsblutungen, Zwischenblutungen, Unterleibsschmerzen, Druckgefühl im Becken, vermehrter Harndrang oder Verstopfung. Warnzeichen sind sehr starke Blutungen, Ohnmachtsanfälle, starke Schmerzen oder Fieber — in diesen Fällen sollte ärztliche Sofortversorgung erfolgen.
Wie wird ein Uterusmyom diagnostiziert?
Die Diagnostik beginnt mit der gynäkologischen Untersuchung und Ultraschall (transvaginal oder abdominal). Bei Bedarf liefert die Magnetresonanztomographie genauere Informationen. Bluttests können eine durch Blutverlust bedingte Anämie nachweisen. Die gynäkologische Beurteilung entscheidet über weitere Schritte.
Auswirkungen auf Lebensqualität und Kinderwunsch
Myome können die Lebensqualität beeinträchtigen, etwa durch starke Blutungen oder Schmerzen. Je nach Lage können sie auch die Fruchtbarkeit beeinflussen. Wenn ein Kinderwunsch besteht, ist eine Besprechung mit der Gynäkologie sinnvoll, um Monitoring und mögliche Optionen zu klären.
Wer ist der richtige Ansprechpartner?
Die hausärztliche Versorgung kann die Erstbewertung übernehmen und bei Bedarf an die Gynäkologie überweisen. Für Diagnostik und spezialisierte Abklärung ist die Frauenheilkunde zuständig. Bei Notfallsymptomen suchen Sie bitte eine Notaufnahme auf.