Arrhythmie (Herzrhythmusstörung)

Eine Arrhythmie beschreibt jede Abweichung vom normalen Herzrhythmus. Manche Rhythmusstörungen verursachen spürbare Beschwerden; andere werden nur bei Untersuchungen entdeckt. Diese Seite informiert allgemein und gibt Hinweise zur weiteren Fachrichtung, ersetzt jedoch keine ärztliche Untersuchung.

Arten von Arrhythmien und wie sie empfunden werden

Arrhythmien treten als beschleunigte Schläge (Tachykardie), verlangsamte Schläge (Bradykardie), unregelmäßige Rhythmen (z. B. Vorhofflimmern) oder als vorzeitige Extraschläge auf. Betroffene berichten oft über Herzstolpern, unregelmäßige Herzschläge, leichtes Schwindelgefühl oder Müdigkeit. Manche Betroffene bleiben symptomfrei.

Warnzeichen: Wann sind Notfallmaßnahmen nötig?

Bei plötzlicher Ohnmacht, starkem Brustschmerz, schwerer Atemnot, kaltem Schweiß oder Verwirrung sollte unverzüglich ein Notdienst kontaktiert werden. Solche Symptome können auf eine ernsthafte Herzproblematik hinweisen und bedürfen sofortiger Abklärung.

Diagnostik: Übliche Untersuchungen

Die Abklärung beginnt mit Anamnese und körperlicher Untersuchung. Standarduntersuchungen sind das Ruhe‑EKG, Langzeit‑EKG (Holter), Belastungsuntersuchung und Echokardiographie. Bei Bedarf werden elektrophysiologische Untersuchungen oder weiterführende Bildgebung eingesetzt.

Fachärzte und allgemeine Empfehlungen

Für Diagnostik und Behandlung ist die Kardiologie die zentrale Fachrichtung; bei speziellen Fragen kann die elektrophysiologische Abteilung hinzugezogen werden. Die Hausarztpraxis koordiniert initiale Abklärungen und Überweisungen. Allgemeine Maßnahmen zur Herzgesundheit umfassen Rauchstopp, moderaten Alkoholkonsum, Blutdruck‑ und Stoffwechselkontrolle sowie regelmäßige körperliche Aktivität; individuelle Therapieentscheidungen trifft der behandelnde Arzt.

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