Wie sollte man bei therapieresistenter Hypertonie vorgehen?

Nephrologie, Familienmedizin | Frage #vzdQZtmr
Veröffentlicht am
15. August 2026

Dringende Warnungen, Kontaktaufnahme mit Spezialisten und allgemeine Hinweise zu den Abklärungsschritten bei Bluthochdruck bei Personen ab 65 Jahren mit einem BMI von etwa 30, gleichzeitigem Diabetes und COPD, der trotz regelmäßiger Medikamenteneinnahme mit Monotherapien nicht ausreichend kontrolliert werden kann.

Frage des Nutzers

Wie sollte man bei therapieresistenter Hypertonie vorgehen?

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Antwort von TanıTedavi

Notfallsituationen zuerst: Bei plötzlichen Brustschmerzen, starker Atemnot, Ohnmacht/Verwirrtheit oder plötzlichen Sprach-/Sehstörungen suchen Sie bitte umgehend notärztliche Hilfe auf.

Allgemeine Überweisung: Bei Bluthochdruck, der sich medikamentös nicht ausreichend kontrollieren lässt, erfolgt die erste Überweisung an einen Internisten oder Kardiologen. Die Untersuchung sollte die Medikamenteneinnahme und korrekte Blutdruckmessungen überprüfen; eine Blutdruckmessung zu Hause oder 24-Stunden-Blutdruckmessung ist zur Bestimmung des tatsächlichen Kontrollstatus geeignet. Die Beurteilung des kardiovaskulären Risikos erfolgt unter Berücksichtigung von Faktoren wie Diabetes mellitus, COPD und hohem BMI. Es können Untersuchungen wie Nierenfunktionstests, Elektrolyte, Protein-Kreatinin-Quotient im Urin, EKG und gegebenenfalls eine Fundusuntersuchung angeordnet werden. Bei Verdacht auf therapieresistenten Bluthochdruck kann ein Screening auf sekundäre Ursachen und eine Überweisung an entsprechende Fachärzte (Nephrologie, Endokrinologie etc.) erforderlich sein. Hinweise zur Lebensstiländerung (Gewichtskontrolle, Salzreduktion, regelmäßige körperliche Aktivität, Raucherentwöhnung, Blutzuckerkontrolle) sind wichtig. Die Informationen auf dieser Seite ersetzen keine Diagnose oder Behandlung. Für eine endgültige Beurteilung und Behandlungsentscheidung konsultieren Sie einen Spezialisten.

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