Nach einer intravenösen Medikamentengabe oder Infusion können vorübergehend Taubheitsgefühle und Schmerzen in den Händen auftreten. Einige Symptome erfordern jedoch eine sofortige ärztliche Untersuchung. Suchen Sie umgehend notärztliche Hilfe auf oder begeben Sie sich in die Notaufnahme, wenn sich die Taubheitsgefühle rasch verschlimmern, neue neurologische Ausfälle wie Schwäche im Arm/in der Hand, Sprachstörungen oder Gesichtsasymmetrie auftreten, Atemnot, Brustschmerzen, Ohnmacht oder großflächige Schwellungen/Ausschlag auftreten oder starke Schmerzen, ausgeprägte Rötung, erhöhte Wärme oder Schwellungen an der Injektions-/Infusionsstelle auftreten. Wenn keine unmittelbaren Symptome auftreten, Taubheitsgefühle und Schmerzen jedoch anhalten, sich verschlimmern oder auf den Arm/die Hand beschränkt sind, an dem/der die Injektion verabreicht wurde, kontaktieren Sie den behandelnden Arzt/die behandelnde Ärztin, die Pflegekraft oder den/die Pflegekraft, der/die das Medikament verabreicht hat, und berichten Sie über das kürzlich verabreichte Medikament, den Zeitpunkt des Auftretens der Symptome und alle lokalen Befunde. Leichte und vorübergehende Taubheitsgefühle, die eine Beobachtung erfordern, klingen in der Regel innerhalb weniger Tage ab. Wenn die Symptome anhalten, die Alltagsfunktionen beeinträchtigen oder sich verschlimmern, sollte eine Untersuchung durch relevante Fachärzte wie Innere Medizin/Hämatologie, das Infusionszentrum oder die Neurologie vereinbart werden. Generell sollten Sie Ihre Symptome beobachten, engen Schmuck entfernen und den Zeitpunkt des Auftretens, den Schweregrad und alle damit verbundenen Befunde einem Arzt melden.