Die Allgemeinchirurgie umfasst operative Eingriffe im Bauchraum, Verdauungssystem, an der Schilddrüse, der Brust und an subkutanen Knoten. Diese Seite fasst die wichtigsten Themen aus 86 häufig gestellten Fragen zusammen und gibt allgemeine Hinweise zu Abklärung und Vorgehen. Sie ersetzt keine ärztliche Untersuchung; für eine individuelle Einschätzung nehmen Sie Kontakt zu einer Fachkraft auf.
Was gehört zur Allgemeinchirurgie?
Das Fachgebiet beinhaltet Erkrankungen wie Blinddarmentzündung, Gallenblasenerkrankungen, Hernien, Verdacht auf gastrointestinale Tumoren, Schilddrüsen- und Mammachirurgie sowie Beurteilung subkutaner Knoten. Chirurgen führen offene und minimalinvasive (laparoskopische) Eingriffe durch und sind in Notfallsituationen beteiligt.
Wann sollte man chirurgisch abklären lassen?
Suchen Sie ärztlichen Rat bei plötzlich auftretenden oder zunehmenden Bauchschmerzen, sichtbaren Schwellungen in der Leiste (Verdacht auf Hernie), neu auftretenden Brust- oder Hautknoten, anhaltendem Erbrechen oder deutlichen Stuhlveränderungen. Erste Anlaufstelle kann die Hausarztpraxis oder direkt die chirurgische Sprechstunde sein.
Diagnostik: Welche Untersuchungen sind üblich?
Die Abklärung beginnt mit Anamnese und körperlicher Untersuchung. Je nach Befund werden Bluttests, Ultraschall, CT, Endoskopie oder Biopsien veranlasst. Ziel ist die genaue Ursachebestimmung und die Planung einer gegebenenfalls erforderlichen Operation.
Vor und nach einer Operation: Wichtige Hinweise
Die Entscheidung für einen Eingriff berücksichtigt Nutzen, Risiken und alternatives Vorgehen sowie den allgemeinen Gesundheitszustand. Vorbereitung umfasst präoperative Informationen und Untersuchungen; die Nachsorge betrifft Wundpflege, Schmerzmanagement, Ernährung und schrittweise Mobilisierung. Der Verlauf unterscheidet sich je nach Eingriff.
Notfallzeichen und richtiges Verhalten
Bei Atemnot, sehr starken Schmerzen, hohem Fieber mit Übelkeit, starkem Blutverlust oder rascher Verschlechterung suchen Sie unverzüglich die Notaufnahme oder rufen den Rettungsdienst. Online-Informationen ersetzen nicht die akutmedizinische Versorgung.