Einordnung von PTH‑Werten und Laborbefunden
PTH‑Ergebnisse sind laborabhängig und werden in Bezug auf Referenzbereiche bewertet. Ein einzelner erhöhter Wert (z. B. 246) deutet meist auf eine PTH‑Erhöhung hin, seine klinische Bedeutung ergibt sich aber erst im Zusammenspiel mit Serumcalcium (gesamt und ionisiert), Phosphat und Vitamin‑D‑Status. Ursachen können primäre Überfunktion, sekundäre Gründe wie chronische Nierenerkrankung oder Vitamin‑D‑Mangel oder biologische Schwankungen sein. Laborbefunde werden immer zusammen mit der Klinik betrachtet.