Die Grippe ist eine akute Atemwegsinfektion, die durch Influenzaviren verursacht wird und meist plötzlich mit Fieber, Husten und Muskelschmerzen beginnt. Saisonale Wellen kommen häufig vor; bestimmte Personen haben ein erhöhtes Risiko für schwerere Verläufe. Diese Seite bietet allgemeine Informationen zu Symptomen, Schutz und Hinweisen zur fachärztlichen Beratung.
Was ist Grippe und wie verläuft sie?
Auslöser sind vor allem Influenzaviren der Typen A und B. Die Erkrankung beginnt häufig abrupt mit Fieber, Schüttelfrost, trockenem Husten, Halsschmerzen und ausgeprägter Müdigkeit. Bei gesunden Erwachsenen klingen die Symptome meist innerhalb von etwa einer Woche ab, Müdigkeit kann jedoch länger anhalten. Der Verlauf ist individuell verschieden.
Symptome und Risikogruppen
Typische Beschwerden sind hohes Fieber, trockener Husten, Gliederschmerzen, Kopfschmerzen und starke Erschöpfung. Kleinkinder, ältere Menschen, Schwangere und Personen mit chronischen Erkrankungen (Lunge, Herz, Niere oder Immunsystem) haben ein erhöhtes Komplikationsrisiko, etwa Pneumonie oder eine Verschlechterung bestehender Erkrankungen.
Übertragung und Schutzmaßnahmen
Die Übertragung erfolgt hauptsächlich über Tröpfcheninfektion beim Husten und Niesen sowie durch engen Kontakt. Wichtige Schutzmaßnahmen sind regelmäßiges Händewaschen, Husten- und Niesetikette, Lüften und das Meiden enger Menschenansammlungen. Die saisonale Grippeimpfung wird besonders für Risikogruppen und medizinisches Personal empfohlen.
Wann zum Arzt und welche Fachrichtungen helfen
Die Hausarztpraxis ist in der Regel erste Anlaufstelle. Suchen Sie dringend medizinische Hilfe bei Atemnot, Brustschmerzen, Verwirrtheit, anhaltendem hohem Fieber oder deutlicher Dehydratation. Bei Komplikationen kann an die Infektiologie und Klinische Mikrobiologie, Pneumologie, Pädiatrie oder Innere Medizin überwiesen werden. In akuten Notfällen sind Rettungsdienste zu kontaktieren.