Wissenswertes zur Zahnkaries

Zahnkaries entsteht, wenn säurebildende Bakterien durch Zucker und Speisereste den Zahnschmelz angreifen. Sowohl Kinder als auch Erwachsene sind betroffen. Hier finden Sie Informationen zum Ablauf, typischen Anzeichen und Möglichkeiten der Vorbeugung.

Entstehungsprozess der Karies

Im Mund kommen Bakterien vor, die Zucker zu Säuren abbauen. Diese Säuren entkalken den Zahnschmelz; zunächst können weißliche Flecken sichtbar werden. Dringt die Schädigung tiefer, erreicht sie das Dentin und schließlich die Pulpa, was zu erhöhter Empfindlichkeit oder Schmerzen führen kann.

Risikofaktoren und Präventionsmaßnahmen

Unzureichende Mundhygiene, häufiger Konsum zuckerhaltiger Speisen und Getränke, Mundtrockenheit sowie geringe Fluoridexposition begünstigen Karies. Sinnvolle Maßnahmen sind zweimal tägliches Zähneputzen mit fluoridhaltiger Zahnpasta, Zahnseide, reduzierte Zuckerzufuhr und regelmäßige zahnärztliche Kontrollen. Bei Kindern können Fissurenversiegelungen und professionelle Fluoridanwendungen empfohlen werden.

Symptome und wann Sie den Zahnarzt aufsuchen sollten

Frühe Anzeichen sind Verfärbungen oder Empfindlichkeit bei Kälte oder Süßem. Bei anhaltenden Schmerzen, Schwellungen im Gesicht oder Hals, Fieber oder beeinträchtigter Atmung/Schlucken sollten Sie umgehend eine medizinische oder zahnärztliche Notfallversorgung aufsuchen.

Diagnose und Weiterleitung zur Behandlung

Die zahnärztliche Untersuchung, ergänzt durch Röntgenaufnahmen, zeigt Ausmaß und Lage der Karies. Je nach Befund kommen Präventionsmaßnahmen, Füllungen, endodontische Behandlung oder restaurative Eingriffe infrage. Besprechen Sie die geeigneten Optionen und den weiteren Verlauf mit Ihrer Zahnärztin oder Ihrem Zahnarzt.

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