Blasensteine entstehen, wenn sich Mineralien und organisches Material in der Harnblase ablagern und verhärten. Häufig stehen sie mit unvollständiger Blasenentleerung, Infektionen oder anatomischen Veränderungen der ableitenden Harnwege in Zusammenhang. Nachfolgend finden Sie allgemeine Informationen zu Symptomen, Ursachen, Diagnostik und Vorbeugung.
Was sind Blasensteine?
Blasensteine sind feste Ablagerungen in der Harnblase, die aus kristallinen Mineralien und anderem Material bestehen. Ihre Größe reicht von kleinen Partikeln bis zu größeren Steinen; sie können einzeln oder mehrfach auftreten und gelegentlich aus den oberen Harnwegen stammen.
Typische Beschwerden und Warnzeichen
Häufige Beschwerden sind häufiger Harndrang, Brennen beim Wasserlassen, trüber oder verfärbter Urin und Schmerzen im Unterbauch. Bei plötzlichen, sehr starken Schmerzen, Harnverhalt, hohem Fieber oder starker Blutung im Urin ist eine umgehende ärztliche Untersuchung oder ein Besuch in der Notaufnahme angezeigt.
Ursachen und Risikofaktoren
Blasensteine entstehen oft durch unvollständige Blasenentleerung, wiederkehrende Harnwegsinfektionen, anatomische Veränderungen oder längeren Fremdkörperkontakt wie Dauerkatheter. Ältere Personen und Männer mit Prostatavergrößerung haben ein erhöhtes Risiko.
Diagnose und zuständige Fachärzte
Ärztliche Anamnese, Urinanalysen und bildgebende Verfahren wie Ultraschall werden zur Abklärung genutzt. Die fachärztliche Beurteilung erfolgt in der Regel durch einen Urologen, der weitere Schritte und nötige Untersuchungen empfiehlt.
Vorbeugung und alltägliche Hinweise
Zur Vorbeugung zählen ausreichende Flüssigkeitszufuhr, regelmäßiges Wasserlassen und das rechtzeitige Abklären wiederkehrender Infektionen. Bei anhaltenden Problemen beim Entleeren der Blase oder wiederkehrenden Infekten sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.