Die bakterielle Zellulitis ist eine Infektion der Haut und des darunterliegenden Fettgewebes, die sich häufig rasch ausbreitet. Auf dieser Seite finden Sie allgemeine Informationen zu typischen Anzeichen, anfänglicher Diagnostik, Risikofaktoren und wann ärztliche Hilfe gesucht werden sollte.
Was ist bakterielle Zellulitis?
Zellulitis ist eine bakterielle Infektion der Haut und der subkutanen Gewebe, oft verursacht durch Streptokokken oder Staphylokokken. Betroffene Hautstellen zeigen sich gerötet, überwärmt, geschwollen und druckschmerzhaft. Die Infektion kann lokal begrenzt bleiben oder sich schnell ausdehnen.
Symptome und Aussehen der Hautveränderungen
Typische Befunde sind anhaltende Rötung, lokale Erwärmung, Ödem und Schmerzen. Teilweise treten Blasen, Krusten oder offene Stellen auf; austretende gelbliche Flüssigkeit kann Eiter oder Exsudat sein und auf einen Abszess oder eine zusätzliche Infektion hindeuten. Juckreiz kann vorkommen, steht aber hinter Schmerz und Druckempfindlichkeit zurück.
Diagnose und Hinweise zum Arztbesuch
Die Erstdiagnose erfolgt meist durch körperliche Untersuchung und Anamnese. Bei Bedarf werden Blutuntersuchungen, Wundkulturen oder bildgebende Verfahren eingesetzt. Suchen Sie umgehend ärztliche Abklärung, wenn Fieber, Schüttelfrost, sich ausbreitende Rötung, schnelle Verschlechterung oder rote Linien (lymphatische Ausbreitung) auftreten.
Risikofaktoren und Vorbeugung
Hautverletzungen, Pilzinfektionen (z. B. Fußmykose), chronische Ödeme, Diabetes und Zustände mit eingeschränkter Immunabwehr erhöhen das Zellulitisrisiko. Sauberkeit, sorgfältige Wundversorgung kleiner Verletzungen und Beobachtung von Hautveränderungen helfen vorbeugend. Personen mit Risikofaktoren sollten bei Auffälligkeiten medizinischen Rat einholen.