Urologie

Die Urologie befasst sich mit Erkrankungen der Nieren, Harnleiter, Blase, Harnröhre sowie der männlichen Geschlechtsorgane. Auf dieser Seite finden Sie allgemeine Informationen zu typischen Beschwerden, gängigen Untersuchungen und allgemeinen Hinweisen für akute Situationen. Für eine individuelle Beurteilung suchen Sie bitte ärztliche Hilfe auf.

Was umfasst die Urologie?

Die Urologie diagnostiziert und behandelt Erkrankungen der Harnwege und des männlichen Genitals einschließlich Nierensteine, Harnwegsinfektionen, Harninkontinenz, Prostatavergrößerung und urologischer Tumoren. Fachrichtungen wie pädiatrische Urologie, Andrologie oder uroonkologische Versorgung sind Teilbereich der Urologie.

Beschwerden, bei denen eine Abklärung sinnvoll ist

Typische Gründe für eine urologische Konsultation sind häufiger oder schmerzhafter Harndrang, Brennen beim Wasserlassen, verminderter Harnstrahl, Blut im Urin, Flankenschmerzen (mögliche Nierensteine), Hodenschmerz oder tastbare Schwellung sowie erektile Dysfunktion und Harninkontinenz. Auch wiederkehrende Harnwegsinfekte im Kindesalter sollten abgeklärt werden.

Gängige Untersuchungen

Nach Anamnese und Untersuchung werden häufig Urin- und Bluttests veranlasst. Weiterführend kommen Ultraschall, Urinkultur, Flussmessung, Zystoskopie oder bildgebende Verfahren wie CT/MRT zum Einsatz. Welche Untersuchung notwendig ist, entscheidet der Urologe individuell.

Vorbeugung und Notfallsymptome

Vorbeugende Maßnahmen umfassen ausreichende Flüssigkeitszufuhr, regelmäßige Toilettenroutine, gute Hygiene und Verzicht auf Rauchen. Notfallmäßig sollten akute Harnverhaltung, sehr starke Schmerzen, hohes Fieber oder stark blutiger Urin sofort ärztlich abgeklärt werden — wenden Sie sich in solchen Fällen an den Rettungsdienst oder die nächstgelegene Notfallambulanz.

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