Die Rheumatologie beschäftigt sich mit Erkrankungen der Gelenke, Muskeln, des Bindegewebes und des Immunsystems. Diese Seite bietet allgemeine Hinweise zu typischen Symptomen, diagnostischen Schritten und wann eine Vorstellung beim Rheumatologen ratsam ist.
Leistungsumfang der Rheumatologie
Die Rheumatologie umfasst entzündliche und degenerative Erkrankungen wie rheumatoide Arthritis, Arthrose, ankylosierende Spondylitis, systemischen Lupus und Gicht sowie Bindegewebs- und Autoimmunerkrankungen. Ziel ist die Ursachenklärung, Verlaufskontrolle und interdisziplinäre Koordination.
Warnzeichen für eine rheumatologische Abklärung
Eine Vorstellung ist empfohlen bei anhaltenden Gelenkschmerzen, morgendlicher Steifheit (länger als 30 Minuten), Gelenkschwellungen, eingeschränkter Beweglichkeit, weit verbreiteten Muskelschmerzen oder anhaltender Müdigkeit. Plötzlich auftretende starke Schmerzen, rasche Schwellung oder Fieber erfordern gegebenenfalls eine dringende Untersuchung.
Diagnostik und mögliche Überweisungen
Die Diagnostik basiert auf Anamnese und klinischer Untersuchung, ergänzt durch Bluttests (Entzündungsmarker, Autoantikörper) und bildgebende Verfahren (Röntgen, Sonographie, MRT). Bei Bedarf erfolgt eine Zusammenarbeit mit Orthopädie, Physikalischer Medizin und Rehabilitation, Dermatology and Venereal Diseases, Nephrologie oder Innerer Medizin.
Nachsorge, Lebensstil und unterstützende Maßnahmen
Regelmäßige Kontrollen sind wichtig, um die Krankheitsaktivität zu überwachen. Angepasste Bewegung, Gewichtsmanagement, ergonomische Maßnahmen und ein multidisziplinäres Vorgehen können Beschwerden lindern. Therapeutische Entscheidungen, einschließlich medikamentöser Maßnahmen, trifft der Facharzt individuell.