Familienmedizin

Die Familienmedizin bildet den Kern der Primärversorgung. Familienärzte betreuen alle Altersgruppen mit präventiven Maßnahmen, regelmäßigen Kontrollen, Erstdiagnostik und koordinieren bei Bedarf Fachüberweisungen. Auf dieser Seite erfahren Sie, welche Leistungen typisch sind, wie chronische Erkrankungen begleitet werden und wann es Hinweise auf einen Notfall gibt.

Was macht die Familienmedizin?

Familienärzte führen allgemeine Untersuchungen durch, veranlassen Basislaboruntersuchungen, organisieren Impfungen und geben Rats zu gesundheitsfördernden Lebensweisen. Sie dokumentieren die Krankengeschichte und sorgen für eine kontinuierliche Betreuung.

Vorsorge und regelmäßige Kontrollen

Zur primären Prävention zählen Impfprogramme, Kinder- und Erwachsenenvorsorge sowie Risikoscreenings (z. B. Blutdruck- oder Diabetes-Screening). Regelmäßige Check-ups helfen, Risikofaktoren früh zu erkennen und Komplikationen vorzubeugen.

Betreuung chronischer Erkrankungen und Überweisungen

Bei chronischen Erkrankungen übernehmen Familienärzte die kontinuierliche Kontrolle von Symptomen und Befunden, unterstützen bei Therapietreue und Lebensstiländerungen. Falls eine Fachabklärung nötig ist, veranlasst der Hausarzt die Überweisung mit den relevanten Befunden.

Wann muss es die Notaufnahme sein?

Einige Warnzeichen erfordern sofortige Notfallversorgung: starker Brustschmerz, ausgeprägte Atemnot, plötzlicher Bewusstseinsverlust, schwere Traumata oder starke Blutungen. Bei solchen Symptomen suchen Sie umgehend die Notaufnahme auf. Für nicht dringliche Fragen kann Ihr Hausarzt die Erstbeurteilung übernehmen.

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